Was als Autokauf beginnt, endet mit einem Messer in der Hand: In Linz raubte ein vermeintlicher Verkäufer seinen Interessenten aus – doch die Polizei schlug schnell zu.
Ein 36-jähriger Türke aus der Steiermark machte sich am Samstagabend gemeinsam mit seinem 44-jährigen Begleiter auf den Weg nach Linz. Ihr Ziel: die Besichtigung eines Fahrzeugs, das auf einer Online-Plattform inseriert worden war. Am vereinbarten Treffpunkt trafen sie auf den Verkäufer, einen 52-jährigen Mann aus Kamerun mit Wohnsitz in Linz. Dieser erkundigte sich zunächst, ob der Interessent den abgesprochenen Geldbetrag mitgebracht habe. Als der 36-Jährige daraufhin ein Kuvert präsentierte und bestätigte, dass sich darin die vereinbarte Summe befinde, nahm die Situation eine gefährliche Wendung.
Messerdrohung
„Unter Androhung des Abstechens mit einem Messer nötigte der 52-Jährige dem 36-Jährigen das Kuvert ab“, meldet die Polizei. Und weiter: „Dadurch eingeschüchtert übergab das Opfer das Kuvert ohne weitere Gegenwehr.“
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Schnelle Festnahme
Dank präziser Angaben des Opfers gelang es den Ermittlern, den Verdächtigen rasch zu identifizieren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz erfolgte kurz darauf der Zugriff durch Beamte des Einsatzkommandos Cobra (Spezialeinheit der österreichischen Polizei). Bei der Festnahme konnten die Einsatzkräfte auch einen Großteil der geraubten Summe sicherstellen.
Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.