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Millionenstrafe

Mode-Riese kassiert schon wieder: 22 Millionen Euro Strafe

Mode-Riese kassiert schon wieder: 22 Millionen Euro Strafe
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Shein gerät in Frankreich erneut ins Visier der Behörden – und diesmal geht es um Millionen sowie um weit mehr als nur Rabatte.

Die französische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde hat gegen den Onlinehändler Shein eine Geldbuße in Höhe von rund 22 Millionen Euro ausgesprochen. Das gab die Behörde am Mittwoch bekannt. Das in Singapur ansässige Unternehmen wies die Entscheidung als unverhältnismäßig zurück und kündigte an, rechtlich dagegen vorzugehen. Ein Unternehmenssprecher sprach von „technischen Problemen ohne Auswirkungen auf die Verbraucher“, die bereits behoben worden seien.

Die französische Verbraucherschutzbehörde DGCCRF begründet die Strafen hingegen damit, dass auf der Plattform unter anderem gesetzlich vorgeschriebene Angaben zur Herkunft der Produkte und zu deren Umweltverträglichkeit fehlten. Zudem wirft die Behörde Shein vor, die in Frankreich geltenden Regeln zu Widerrufsrechten und Lieferfristen nicht ordnungsgemäß einzuhalten.

Wiederholte Strafen

Für Shein ist es nicht die erste empfindliche Strafe in Frankreich: Bereits im Juli hatte das Unternehmen wegen irreführender Rabattaktionen eine Geldbuße von 40 Millionen Euro hinnehmen müssen. Seither stehen die französischen Behörden dem Konzern besonders kritisch gegenüber – ausgelöst auch durch einen Vorfall im November, als auf der Shein-Plattform Sexpuppen mit kindlichen Zügen sowie verbotene Waffen zum Kauf angeboten worden waren.

Der für kleine und mittlere Unternehmen zuständige Minister Serge Papin formulierte auf der Plattform X unmissverständlich: „Wir werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, bis sie ihre Praktiken vollständig ändern – oder unseren Markt verlassen.“

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KO KOSMO-Redaktion
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