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6,4 STÄRKE

Nach 2.500 Tote und 1.200 Verletzte folgt weiteres schweres Erdbeben

Nach 2.500 Tote und 1.200 Verletzte folgt weiteres schweres Erdbeben
(FOTO: EPA/Samiullah Popal)
2 Min. Lesezeit |

Nur wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben in der Provinz Herat, das 2.500 Menschenleben forderte, bebte heute in den frühen Morgenstunden die Erde erneut. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala.

Nach den verheerenden Erdstößen vom Samstag hat ein erneutes schweres Erdbeben den Westen Afghanistans erschüttert. Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) verzeichnete am Mittwoch eine Stärke von 6,3. Es gibt derzeit noch keine Angaben über mögliche Opfer, so ein Sprecher der afghanischen Katastrophenschutzbehörde. Das Büro des Provinzgouverneurs von Herat gab jedoch an, dass es in einigen Bezirken „erhebliche Verluste“ gegeben hat.

Rotkreuz-Präsident, Gerald Schöpfer sagt: „Die Situation in den betroffenen Regionen ist dramatisch. Die Menschen kommen nicht zur Ruhe. Während sie in den Trümmern noch nach Überlebenden suchen, bebt die Erde erneut. Die Infrastruktur ist komplett zerstört. Wir bitten dringend um Spenden, um den Menschen vor Ort zu helfen!“.

Mobile Gesundheitsteams im Einsatz

Die Hilfe der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung läuft auf Hochtouren. Teams des Afghanischen Roten Halbmonds suchen in den Trümmern nach Überlebenden und verteilen Wasser und Nahrungsmittel. Mobile Gesundheitsteams, die vom Österreichischen Roten Kreuz mit aufgebaut wurden, sind in den vom Erdbeben betroffenen Regionen im Einsatz. Sie bestehen aus Ärzte, Hebammen, Krankenpfleger, Pharmazeuten und je zwei Experten für psychosoziale Unterstützung. Sie kümmern sich um die medizinische Erstversorgung und transportieren die Menschen bei Bedarf in die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung.

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KO KOSMO-Redaktion
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