Vier junge Männer hinterlassen eine Spur der Verwüstung in Oberösterreich. Ihre Beutezüge durch Einfamilienhäuser und Geldautomaten verursachten einen Schaden von über 300.000 Euro.
Die Polizei hat in Oberösterreich vier junge Männer gefasst, die für eine Einbruchsserie mit 21 Delikten verantwortlich sein sollen. Die Verdächtigen im Alter zwischen 24 und 26 Jahren werden beschuldigt, in 15 Einfamilienhäuser, ein Unternehmen und fünf Geldautomaten eingebrochen zu haben. Der angerichtete Gesamtschaden ist beträchtlich: Während die Beute aus Bargeld, Schmuck und Edelmetallen auf rund 145.000 Euro geschätzt wird, beläuft sich der zusätzlich verursachte Sachschaden auf etwa 159.000 Euro – in Summe also mehr als 300.000 Euro.
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Festnahme in Pregarten
Die Festnahme erfolgte in Pregarten in der oberösterreichischen Region Freistadt, unmittelbar nachdem die Gruppe einen weiteren Einbruch in der Umgebung verübt hatte. Die Tatverdächtigen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft in Linz und haben nach Angaben der Ermittler bereits teilweise gestanden. Mehrere österreichische Medien berichten, dass es sich bei den Festgenommenen um nordmazedonische Staatsbürger handelt, was den Verdacht einer gezielt in Österreich operierenden Gruppe erhärtet.
Weiterer Komplize
Die Ermittlungen dauern an, da die Polizei davon ausgeht, dass noch ein fünftes Mitglied der Bande existiert.
Nach dem mutmaßlich 20-jährigen Komplizen wird derzeit gefahndet.