Massenerkrankung nach Restaurantbesuch in Istanbul: 25 Personen landeten mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus, nachdem sie Lahmacun in einem illegal betriebenen Lokal gegessen hatten.
Nach einem Restaurantbesuch im Istanbuler Stadtteil Şişli mussten 25 Personen mit Vergiftungserscheinungen medizinisch versorgt werden. Die Betroffenen hatten zuvor Lahmacun verzehrt und entwickelten anschließend Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, weshalb sie in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Der Leiter der zuständigen Gesundheitsbehörde, Abdullah Emre Güner, gab auf der Plattform X bekannt, dass sich die Patienten “bei allgemein guter Gesundheit” befinden und derzeit die erforderlichen medizinischen Untersuchungen sowie Behandlungen erhalten.
Die lokalen Behörden reagierten umgehend und versiegelten das betroffene Restaurant. Wie CNN Türk berichtet, operierte das Lokal ohne gültige Betriebserlaubnis. Bei dem verzehrten Gericht handelt es sich um Lahmacun – ein traditionelles Fladenbrot, das mit einer Mischung aus Hackfleisch, Gemüse und verschiedenen Gewürzen belegt wird und in Deutschland auch als türkische Pizza bekannt ist.
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Weitere Vorfälle
Ein vergleichbarer Vorfall ereignete sich am selben Tag in der türkischen Provinz Kocaeli. Dort mussten 14 Schüler nach dem Verzehr eines Hühnchengerichts in der Schulkantine ebenfalls mit Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen medizinisch behandelt werden. Laut Behördenangaben haben sich die betroffenen Schüler mittlerweile erholt.
Sicherheitsbedenken
Diese Vorfälle rücken Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit und unzureichender Kontrollen in der für ihre kulinarischen Traditionen bekannten Metropole Istanbul in den Fokus. Erst kürzlich sorgte der Tod einer Familie aus Hamburg in Istanbul für Bestürzung. Der zunächst vermutete Zusammenhang mit einer Lebensmittelvergiftung bestätigte sich jedoch nicht – die Behörden vermuten stattdessen eine chemische Vergiftung infolge einer Schädlingsbekämpfungsmaßnahme im Hotel.
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