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Clubromanze

Nach heißer Clubnacht: Schwangere sucht verzweifelt nach „One-Night-Stand“-Vater

Nach heißer Clubnacht: Schwangere sucht verzweifelt nach „One-Night-Stand“-Vater
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine flüchtige Nacht, eine Schwangerschaft und ein verzweifelter Hilferuf – im Hamburger Club Frieda B. sorgt die Suche nach einem unbekannten Vater für Aufsehen.

Eine Clubbetreiberin aus Hamburg erhielt kürzlich eine außergewöhnliche Nachricht. Maren Dickers, die seit über zwei Jahrzehnten das Frieda B. am Hans-Albers-Platz leitet, konnte kaum glauben, was sie las: Eine Frau namens Janina suchte verzweifelt nach einem Mann, den sie in der Diskothek kennengelernt hatte – und von dem sie nun schwanger war. In ihrer Nachricht bat Janina das Clubteam um Hilfe bei der Suche nach dem unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes, da sie bei ihrer flüchtigen Begegnung am 16. Mai versäumt hatte, Kontaktdaten auszutauschen.

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Die erfahrene Clubbetreiberin entschied sich für einen unkonventionellen Ansatz. Sie teilte einen Screenshot der Anfrage sowohl auf Facebook als auch auf Instagram und formulierte dazu einen augenzwinkernden Aufruf: „Wer hat am 16.05. Janina ‚kurz kennengelernt‘, knickiknacki gemacht und ist bereit, Verantwortung zu übernehmen?“ Die Netzgemeinde reagierte prompt mit humorvollen Kommentaren. „Bei erfolgreicher Vermittlung solltet ihr euch das Recht vorbehalten, dass das Kind Frieda heißt. Egal ob Mädchen oder Junge“, scherzte eine Nutzerin auf Facebook. Ein anderer User riet mit ironischem Unterton: „Vielleicht sollte sie das nächste Mal besser ein Coldplay-Konzert besuchen.“

Unerwartete Reaktion

Die öffentliche Aufmerksamkeit und der spöttische Ton der Kommentare trafen bei Janina allerdings einen wunden Punkt. Wie Dickers gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ berichtete, reagierte die werdende Mutter zunächst äußerst aufgebracht: „Sie war sauer und hat mich übelst beschimpft.“ Nach mehreren klärenden Gesprächen habe sich die Situation jedoch entspannt. Mittlerweile könne Janina der Geschichte sogar mit einer gewissen Gelassenheit begegnen.

Suche geht weiter

Konkrete Hilfe konnte die Clubbetreiberin der Schwangeren jedoch nicht anbieten. Wie Dickers dem „Abendblatt“ erklärte, seien sämtliche Foto- und Videoaufnahmen des besagten Abends aus Datenschutzgründen bereits gelöscht worden. Dennoch gibt Janina ihre Suche nicht auf.

Angeblich führt eine erste Spur nach Dortmund, wo sich der potenzielle Vater aufhalten könnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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