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Schicksalswahl

Nationalratswahl 2024: FPÖ führt Umfragen an

(FOTO: BKA/Christopher Dunker)
(FOTO: BKA/Christopher Dunker)

Im Jahr 2024 wird in Österreich ein Wahljahr erwartet, das neben zahlreichen Landtags- und Gemeinderatswahlen auch die Wahlen zum EU-Parlament im Juni beinhaltet. Doch besondere Aufmerksamkeit zieht die Nationalratswahl im Herbst auf sich.

Heuer steht ein Wahljahr an. Neben zahlreichen Landtags- und Gemeinderatswahlen beherrschen auch die Wahlen zum EU-Parlament im Juni momentan die österreichischen Medien. Doch am spannendsten wird wohl die Nationalratswahl im Herbst. Weshalb? Weil der Ausgang ungewiss ist. Aktuelle Umfragen und Prognosen sehen seit Dezember 2022 die FPÖ als Sieger. Nachdem die ÖVP doch GEWALTIG an Zuspruch verloren hat – siehe Burger-Gate – liegt es jetzt wohl an der SPÖ sich den ersten Platz im Nationalratsrennen zu sichern. Oder eben an der FPÖ.

Koalition?

Der Abgang der ÖVP aus der Gunst der Wähler, eröffnet der SPÖ die Chance, sich den ersten Platz im Nationalratsrennen zu sichern. Die Nationalratswahl, deren genauer Termin im September oder Oktober sein wird, wirft nicht nur die Frage nach der stärksten Partei auf, sondern auch nach möglichen Koalitionsvarianten.

Die türkis-grüne Koalition, die bisher das Land regierte, sieht sich laut Umfragen mit der Herausforderung konfrontiert, bei der kommenden Wahl weniger als 30 Prozent der Stimmen zu erhalten. Währenddessen positionieren sich die Freiheitlichen unter Herbert Kickl als mögliche Gewinner, doch politische Allianzen könnten aufgrund angekündigter Koalitionsabsagen schwierig werden.

Vor der Nationalratswahl findet im Juni die Europawahl statt, die als Schicksalswahl für die nächsten fünf Jahre betrachtet wird. Gleichzeitig dient sie als Stimmungstest für die österreichischen Parteien. Nach dem Wahlergebnis werden nicht nur die Verhältnisse im Nationalrat klar, sondern auch die möglichen Koalitionsvarianten, die den Weg für die politische Zukunft Österreichs ebnen werden.