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BETRUG?

Neu aufgetauchtes Dokument belastet Ronaldo in Steueraffäre

Ronaldo Steueraffäre neues Dokument
(FOTO: Instagram)

Der Affäre um Ronaldo spitzt sich immer mehr zu, neben dem Steuerhinterziehung steht nun auch noch der Vorwurf der Urkundenfälschung im Raum.

Wie der „Spiegel“ berichtet, hat der Superstar Ronaldo womöglich einen Vertrag zwischen ihm und der auf den British Virgin Islands registrierten Briefkastenfirma Tollin rückdatiert, bevor er den ermittelnden Behörden offengelegt wurde.

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Die Lage rund um Christiano Ronaldos Vereinswechsel spitzt sich immer mehr zu. Nun soll der Starkicker seinem Berater Jorge Mendes auch seine einzige Option offenbart haben. Für den 32-Jährigen kommt Berichten zufolge nur sein Ex-Klub Manchester United in Frage.

Die Zeitung hätte diese Informationen nach eigenen Angaben von Football Leaks. In Ronaldos Dokument, soll ein Vermerk zu finden sein, welcher darauf schließen lässt, dass ein Bankkonto eingetragen werden soll, welche „2008 existierte“.

Auch aus der Mailkorrespondenz zwischen den Bankberatern soll hervorgehen, dass der Vertrag selbst jedoch zu einem anderen Zeitpunkt unterzeichnet wurde.

Zusätzlich zu all dem soll die Briefkastenfirma Tollin Werbeeinahmen Ronaldos im Atlantik geparkt und der Kicker selbst widersprüchliche Angaben gemacht haben.

Die Rückdatierung von Dokumenten für die Steuerbehörden wäre Urkundenfälschung, schätzt Carlos Cruzado, Verbandspräsident der Steuerexperten beim spanischen Finanzministerium, laut „Spiegel“.

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Laut spanischem Recht könnte der ganze Fall rund um die neu aufgetauchten Dokumente jedoch auch als Betrugsversuch gewertet werden. Bislang bestreitet Ronaldo die Anschuldigungen über seine Anwälte – er persönlich nahm zu den Vorwürfen noch nicht Stellung.

Knapp 30 Millionen Euro Strafe oder 7 Jahe Haft?
Laut Staatsanwaltschaft soll Ronaldo 14,7 Millionen Euro hinterzogen haben, und wie die Steuerfahndergewerkschaft Gestha präzisierte, drohen ihm dafür nicht nur mindestens 28 Millionen Euro Geldstrafe, sondern auch bis zu sieben Jahre Haft.