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FKK

Neue Regeln: DIESES Museum darf nur ohne Kleidung besucht werden

Neue Regeln: DIESES Museum darf nur ohne Kleidung besucht werden
FOTO: iStock/grinvalds
2 Min. Lesezeit |

Kunst ohne Hüllen: Das Stuttgarter Haus der Geschichte öffnet seine Türen für Nacktbesucher. Die Sonderführungen zur Badekultur-Ausstellung sind bereits ausgebucht.

Im Stuttgarter Haus der Geschichte können Interessierte demnächst eine besondere Museumserfahrung erleben: An zwei Abenden ist der Zutritt ausschließlich unbekleideten Besuchern vorbehalten – einzig Schuhe sind erlaubt. Die Veranstaltung ermöglicht es, die aktuelle Ausstellung „Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ ohne Textilien zu erkunden. Für die geplante Führung am 30. August sowie am 19. September sind bereits sämtliche Plätze vergeben.

„Die Karten waren innerhalb weniger Wochen weg. Wegen der hohen Nachfrage ist an den Abenden der Nacktbesuch zudem ohne Programm möglich„, erläutert Museumssprecher Rueck. Das Konzept hat bereits andernorts Erfolge gefeiert – vergleichbare Initiativen in Paris, Marseille, Brüssel und Hannover stießen auf großes Publikumsinteresse.

Freier Eintritt im August

Besonders attraktiv ist das Timing der Aktion: Im gesamten August 2025 ist der Eintritt zur Ausstellung im Rahmen einer Sommeraktion kostenfrei. Normalerweise kostet der Zugang 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Reguläre Besucher können die Schau weiterhin bekleidet während der normalen Öffnungszeiten erleben.

Thematischer Kontext

Joachim Rueck, Sprecher des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, erklärt den thematischen Zusammenhang: „Unterschiedliche Einstellungen und Moralvorstellungen, Körperlichkeit und Toleranz sind Themen, die in der Ausstellung behandelt werden, dazu gehört auch Nacktbaden und FKK“. Die Schau „Frei Schwimmen“ beleuchtet laut Museum öffentliche Bäder als gesellschaftlichen Spiegel.

Mit über 200 Exponaten und Fotografien wird bis zum 14. September 2025 dargestellt, wie neben Gleichberechtigung und Demokratie auch Sexismus, Rassismus, Moralvorstellungen, Ausgrenzung und Vorurteile die Badekultur geprägt haben.

Natürlicher Zustand

Der Verein Get Naked Deutschland, Mitorganisator des ungewöhnlichen Museumsbesuchs, vertritt die Position: „Nacktsein sei der natürliche Zustand des Menschen.“ Die Organisation plädiert dafür, „dass das einfache Nacktsein als nichts Besonderes angesehen und in der Gesellschaft nicht länger intuitiv mit sexuellen Handlungen verbunden wird.“

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KO KOSMO-Redaktion
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