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FALSCH NEGATIV

Neue Studie bestätigt: Schnelltests versagen bei Omikron

(FOTO: iStockphoto)

Wie Forscher aus München in einer Studie bewiesen, schneiden Antigen-Schnelltests bei der Omikron-Variante sehr schlecht ab und liefern falsch negative Ergebnisse.

Aufgrund der massiven Omikron-Welle sind PCR-Tests in einigen Teilen Österreichs zur Mangelware geworden und auch die Schnelltests wurden wieder als 3G-Nachweis zugelassen. Doch wie ein Forscherteam aus München nun in einer Studie nachgewiesen hat, sind die Antigen-Schnelltests bei der Omikron-Variante alles andere als zuverlässig…

8 von 9 Tests versagen
Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben sich angesehen, wie gut die Antigen-Schnelltests die Omikron-Variante erkennen. Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache: Acht von neun sehr häufig verwendeten Schnelltests würden eine Omikron-Infektion schlechter nachweisen als eine Delta-Infektion, wie Chef-Virologe Oliver Keppler im Bayrischen Rundfunk erklärte.

Negativer Schnelltest kein „Freifahrtschein“
Noch viel schlimmer: Nur zwei der Tests, seien für den höheren Viruslast-Bereich in einem „vernünftigen Rahmen“ gewesen, so Keppler. Doch kaum sei die Viruslast etwas geringer gewesen, hätten selbst diese vermeintlich guten Tests nur noch zehn Prozent der Infektionen erkannt. In der Frühphase der Infektion hätten beinahe alle Tests versagt: Sie seien „bei geringer Viruslast quasi untauglich“, so der Virologe weiter. Man könne daher einen negativen Schnelltest keinesfalls als „Freifahrtschein“ ansehen.

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