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GEMEINDEPAKET

Neue Volkspartei Wien: Grätzelmillion für jeden Bezirk

(FOTO: Neue Volkspartei Wien)

Kürzlich stellte die Bundesregierung eine Investitionshilfe in der Höhe von einer Milliarde Euro vor. (KOSMO berichtete) Dieses Gemeindepaket soll die regionale Wirtschaft bestmöglich beleben und hochfahren, um Arbeitsplätze zu sichern.

Die neue Volkspartei Wien fordert aus diesem Gemeindepaket eine Grätzelmillion für jeden Bezirk. „Städte und Gemeinden sind wesentliche Partner, wenn es darum geht, Arbeitsplätze zu schaffen und Investitionen zu tätigen. Wien alleine erhält aus dem Gemeindepaket der Bundesregierung mit 238 Millionen Euro fast ein Viertel der Mittel. Wir hoffen, dass die Chance genutzt wird, viele Ideen zur Stärkung der Bezirke und Grätzl umzusetzen“, so Landesparteiobmann Finanzminister Gernot Blümel.

Blümel erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass Wien aus dem Gemeindepaket der Bundesregierung fast ein Viertel der Mittel erhalte, die es nun gelte, gut zu investieren. An dem Pressegespräch nahmen auch türkise Bezirksvorsteher teil, die zusammen mit dem Landesparteiobmann Projektvorschläge präsentierten.

Grätzelmillion, neue U-Bahnstation, Kulturgutschein
Silke Kobald, die Bezirksvorsteherin Hitzings fordert eine „Grätzelmillion für jeden Bezirk“, die dabei helfen soll, lokale Projekte umsetzen zu können. Auch eine Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes rund um die Kennedybrücke nannte sie als förderwürdiges Projekt.

Veronika Mickel, Bezirksvorsteherin in der Josefstadt möchte mit den Mitteln das Palais-Schönborn, in welchem sich das Volkskundemuseum befindet, sanieren. Auch ein „Kulturgenuss-Gutschein“ kann sich Mickel vorstellen, der sich am Gastro-Gutschein orientieren soll.

Der Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus Figl, möchte einen zweiten Aufzug am Stephansplatz, dessen Errichtung „am Geld gescheitert“ sei. Ebenso sei der Wunsch nach einer Neugestaltung des Schwedenplatzes im ersten Wiener Gemeindebezirk groß.

Für Döbling präsentierte der Bezirksvorsteher Daniel Resch das Projekt einer neuen U4-Station – Gunoldstraße. Diese soll sich zwischen Spittelau und Heiligenstadt befinden und sei bisher „an der Kostenfrage gescheitert“.

(FOTO: Neue Volkspartei Wien)