Schlafend nach Paris reisen? Dieses Angebot endet bald. Die Nachtzugverbindungen aus Wien und Berlin werden gestrichen, während die ÖBB ihr Netz anderweitig ausbaut.
Ab Ende 2025 müssen Reisende auf zwei bedeutende Nachtzugverbindungen nach Paris verzichten. Sowohl die Strecke aus Wien als auch jene aus Berlin werden nicht mehr bedient. Das französische Verkehrsministerium hat die SNCF Voyageurs (französische Staatsbahn) darüber informiert, dass die staatlichen Finanzierungen für den Betrieb dieser Nachtverbindungen im Jahr 2026 auslaufen werden.
Die Österreichischen Bundesbahnen behalten dennoch ihre Position als führender Nachtzuganbieter in Europa. Mit Verbindungen wie Wien-Amsterdam oder München-Rom bleibt das Angebot vielfältig. Die ÖBB investieren weiterhin in den Ausbau ihrer Nachtzugflotte und werden bis Ende 2025 insgesamt 24 moderne Nightjets der neuen Generation auf bestehenden Strecken einsetzen, um die Kapazitäten zu erhöhen.
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ÖBB-Angebot bleibt
Die dreimal wöchentlich verkehrende Verbindung zwischen Wien und Brüssel bleibt auch 2026 im Fahrplan. „Nachtzüge können heute nur mit Beteiligung internationaler Partner geführt werden“, teilen die Österreichischen Bundesbahnen in einer Aussendung mit.
Die ÖBB bedauern, dass nach dem Rückzug der französischen Partner, die beiden Nachtzugverbindungen ab 14. Dezember 2025 nicht mehr angeboten werden können. Der Wegfall der staatlichen französischen Finanzhilfen ab 2026 macht den wirtschaftlichen Betrieb dieser internationalen Nachtverbindungen unmöglich.
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