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MIGRATION

Österreich wäre 2020 ohne Zuwanderung geschrumpft

(FOTOS: iStockphoto)

Aktuell leben in Österreich 8.932.664 Menschen. Hätte es keine Zuwanderung gegeben, wäre die Bevölkerung sogar gesunken!

Alleine im vergangenen Jahr sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus über 6.400 Menschen gestorben. Dennoch ist die Bevölkerungszahl Österreichs insgesamt leicht gewachsen, wie die Statistik Austria am Donnerstag bekanntgab. Am Jahresende steht ein Plus von 31.600. Insgesamt kommt Österreich nun auf 8.932.664 Einwohner. Dies ist vor allem den Migranten zu verdanken!

Weniger Menschen als noch 2019
Im Jahr 2020 konnte Österreich in der Bevölkerung ein leichtes Plus von 0,36 Prozent verzeichnen. Doch das Wachstum fiel geringer aus, als noch im Vorjahr 2019 (0,48 Prozent), eben weil die Sterberate deutlich höher war. Die Geburtenbilanz ist ebenfalls negativ ausgefallen: 7.996 mehr Österreicher sind 2020 gestorben, als geboren wurden. Auch generell ging die Zahl der Geburten zurück, lediglich in Kärnten gab es einen leichten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr.

2020 erblickten 83.603 Babys das Licht der Welt. Die Geburtenbilanz ist so niedrig, wie seit Ende der 1970er-Jahre nicht mehr. Damals war die Ursache allerdings keine Pandemie, sondern vielmehr die erhöhten Sterbezahlen der um den Jahrgang 1900 Geborenen, sowie die wenig gebärfreudigen Jahrgänge 1945 bis 1955.

Zuwanderung
Insgesamt gab es 136.343 Zu- und 96.279 Abwanderungen. Somit ergibt sich ein Plus von 40.064 Personen. Auch der Ausländeranteil stieg dadurch leicht: 1.531.072 Menschen (17,1 Prozent) der hierzulande Wohnenden besitzen nicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Rund drei Viertel der Zugewanderten stammt aus Ländern der Europäischen Union. Platz 1 ging an Deutsche, gefolgt von Rumänen, Kroaten, Syrern und Ungarn. Beliebtestes Ziel der Migranten ist dabei Wien.

Die stärkste Zuwanderung gab es 2020 in den Bundesländern Burgenland und Vorarlberg (je plus 0,53 Prozent), gefolgt von Wien (plus 0,51 Prozent), Salzburg (plus 0,41 Prozent), Niederösterreich (plus 0,39 Prozent), Oberösterreich (plus 0,36 Prozent), Tirol (plus 0,33 Prozent), Kärnten (plus 0,14 Prozent) und der Steiermark (plus 0,05 Prozent).

Quellen und Links:

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