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NEUSEELAND

Offizieller Zauberer nun arbeitslos – Sein Gehalt wurde vom Staat bezahlt

(FOTO: Twitter)

Über 20 Jahre lang war Ian Brackenbury Channell (88) der einzige offizielle Zauberer Neuseelands. Doch nun ist Schluss mit der Insel-Magie. Dem Zauberer wurde gekündigt.

Ein hölzerner Stab, sowie ein Spitzhut, wie man es von einem richtigen Zauberer erwartet, waren über 20 Jahre lang seine Arbeitsuniform. „Zauberei und andere zauber-ähnliche Dienste“ sein täglich Brot. Doch nun ist Ian Brackenbury Channell aus Neuseeland mit seinen 88 Jahren plötzlich arbeitslos. Vergangene Woche wurde der offizielle Zauberer des Inselstaates gekündigt.

Ausgezaubert: Magier nach 20 Jahren gekündigt
Wie die New York Times (NYT) berichtet, hat die Stadt Christchurch, für die Channell offiziell arbeitete, dem Zauberer vergangene Woche gekündigt. Der mittlerweile 88 Jährige war seit über 20 Jahren offizieller Zauberer von Neuseeland. 1972 soll er nach Christchurch gezogen sein. 1990 ernannte ihn Neuseelands damaliger Premierminister Mike Moore (71) zum Zauberer von Neuseeland.

Seit 1998 wurden auch die Gehaltsschecks des Zauberers aus der Staatskasse bezahlt: 10.000 neuseeländische Dollar (umgerechnet etwas mehr als 6.100 Euro) erhielt er jährlich, um Regentänze aufzuführen, über Gott und die Welt zu philosophieren und vor allem als Street Artist aufzutreten. 2009 verlieh ihm Queen Elizabeth II (95) sogar die „Queen’s Service Medal „als Anerkennung seiner Leistungen ihm Dienste der Öffentlichkeit. Vor allem unter Touristen, die nach Neuseeland reisten, um die Drehorte für die „Herr der Ringe“-Filme zu besuchen,  soll der Senior beliebt gewesen sein.

Aussagen zu Gewalt gegen Frauen Kündigungsgrund?
Doch kürzlich geriet der offizielle Zauberer in Missgunst: Er soll negativ mit Kommentaren über Gewalt gegenüber Frauen aufgefallen sein: „Schlag niemals eine Frau. Erstens bekommen sie viel zu leicht blaue Flecken und zweitens erzählen sie es den Nachbarn und ihren Freunden – und dann hast du mächtig Ärger“, wird er von der New York Times zitiert.

Ob die Äußerungen der Grund für seine Entlassung waren, wollte die Stadt nicht bestätigen. Seinen letzten Gehaltsscheck werde Channell jedenfalls im Dezember erhalten.

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