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Alkoholfahrt

Ohne Führerschein und sturzbetrunken: Österreicher baut Unfall in Kroatien

Ohne Führerschein und sturzbetrunken: Österreicher baut Unfall in Kroatien
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Mit 2,74 Promille und ohne Führerschein krachte ein Österreicher in Kroatien gegen eine Schranke. Statt Gefängnis erwartet ihn nun eine saftige Geldstrafe.

Ein österreichischer Autofahrer verursachte in der Nacht zum Donnerstag einen Verkehrsunfall in Biograd na Moru. Der 30-Jährige war mit 2,74 Promille Alkohol im Blut unterwegs und besaß keinen gültigen Führerschein. Gegen 00:45 Uhr krachte er mit seinem Wagen mit ausländischem Kennzeichen gegen die herabgelassene Schranke einer touristischen Einrichtung. Als Unfallursache wurde überhöhte Geschwindigkeit festgestellt. Bei dem Vorfall entstand lediglich Sachschaden. Die alarmierten Polizeibeamten führten vor Ort eine Untersuchung durch.

📍 Ort des Geschehens

In Kroatien gelten besonders strenge Alkoholgrenzwerte im Straßenverkehr. Für Lenker liegt die absolute Obergrenze bei 0,5 Promille, bei Überschreitung drohen empfindliche Strafen. Bei Werten über 1,5 Promille, wie im vorliegenden Fall mit 2,74 Promille, handelt es sich um eine schwere Straftat. Das Fahren ohne gültigen Führerschein stellt in Kroatien einen zusätzlichen Straftatbestand dar, der die Geldstrafen erheblich erhöhen kann.

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Gerichtliche Folgen

Der alkoholisierte Lenker wurde umgehend festgenommen und zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam gebracht. Nach Abschluss des Ordnungswidrigkeitsverfahrens musste er sich gestern vor der zuständigen Abteilung des Amtsgerichts in Zadar verantworten. Obwohl die Staatsanwaltschaft in ihrem Strafantrag eine 30-tägige Haftstrafe sowie ein dreimonatiges Fahrverbot für Fahrzeuge der Kategorie B gefordert hatte, entschied das Gericht nach der Anhörung auf eine Geldstrafe.

Der Österreicher wurde zu einer Zahlung von 2.770 Euro verurteilt. Diese Summe liegt im oberen Bereich der möglichen Geldstrafen für solche Delikte in Kroatien. Normalerweise können Geldstrafen zwischen 650 und 3.250 Euro verhängt werden, wobei die Höhe von der Schwere des Vergehens und eventuellen Vorstrafen abhängt.

Für österreichische Urlauber, die in Kroatien Verkehrsdelikte begehen, bedeutet dies oft auch Konsequenzen zu Hause. Rechtskräftige Urteile aus EU-Ländern werden in Österreich anerkannt und können sich auf die Führerscheinberechtigung auswirken. Zudem drohen bei derart hohen Alkoholwerten auch in Österreich empfindliche Strafen und der Entzug der Lenkberechtigung.

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KO KOSMO-Redaktion
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