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Orban angriffig: Kroatien als Sündenbock

Orban angriffig: Kroatien als Sündenbock
wikimedia/david plas photographer
1 Min. Lesezeit |

Ungarn braucht eine neue Pipeline zur Absicherung der Ölversorgung – Kroatien muss sich laut Orban an der Infrastruktur beteiligen.

Ungarn steht vor einer Mammutaufgabe. Eine neue Ölpipeline muss her, um die Energieversorgung für das Land zu sichern. Eine Verbindung mit Kroatien ist daher unumgänglich, da der Meereszugang die Hauptkomponente in der Ölversorgung darstellt.

Allerdings soll sich Kroatien am Bau der dazugehörigen Infrastruktur beteiligen.

Letzten Freitag erklärte Orban in einem Interview mit dem ungarischen Staatsradio, es wäre leichter sich Öl auf Tankschiffen liefern zu lassen. Doch ohne dementsprechendem Meerzugang nicht möglich. Einen Seitenhieb auf Kroatien ließ auch nicht lange auf sich warten: „Wenn sie uns das Meer nicht genommen hätten, hätten auch wir einen Hafen“, beschwerte sich der ungarische Ministerpräsident.

Quelle: Kurier

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KO KOSMO-Redaktion
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