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Naturkatastrophe

Panik um 3 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert diese Insel

Panik um 3 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert diese Insel
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mitten in der Nacht bebt die Erde auf Sumatra. In der dicht besiedelten Provinz Bengkulu wackeln Gebäude, während die Behörden vor Nachbeben warnen.

Ein Erdbeben der Stärke 6,3 erschütterte die indonesische Provinz Bengkulu auf Sumatra. Die Erdstöße traten in den frühen Morgenstunden gegen 3 Uhr Ortszeit auf. Das Epizentrum befand sich etwa 40 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Bengkulu, in der knapp 400.000 Menschen leben.

Laut der staatlichen Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) ereignete sich das Beben in einer geringen Tiefe von nur zehn Kilometern. Das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam registrierte hingegen eine etwas niedrigere Magnitude von 5,8. Eine Tsunami-Gefahr bestand nicht.

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Offizielle Meldungen über Verletzte oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor, obwohl ein Journalist des Fernsehsenders Kompas TV von Beschädigungen an mehreren Gebäuden berichtete. Die Behörden rieten zur Vorsicht vor möglichen Nachbeben.

Pazifischer Feuerring

Indonesien erstreckt sich über den sogenannten Pazifischen Feuerring, eine Zone mit außergewöhnlich hoher seismischer Aktivität. In dieser Region treten regelmäßig Erdbeben und Vulkanausbrüche auf.

Ein besonders verheerendes Unterwasserbeben der Stärke 9,1 löste am 26. Dezember 2004 vor Sumatra einen massiven Tsunami aus. Die Flutwelle forderte nicht nur in Indonesien zahlreiche Menschenleben, sondern auch in anderen Ländern wie Thailand, Indien und sogar im weit entfernten Tansania.

Insgesamt kamen etwa 230.000 Menschen bei dieser Naturkatastrophe ums Leben.

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KO KOSMO-Redaktion
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