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MARIENERSCHEINUNG

Papst Franziskus: Offizielle Pilgerreisen nach Međugorje erlaubt

Papst Franziskus: Offizielle Pilgerreisen nach Međugorje erlaubt
(FOTOS: Wikipedia Commons/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bosnia_and_Herzegovina_Apr-24-2012_164_(7155864514).jpg" rel="noopener noreferrer" target="_blank">CJ</a>/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Franciscus_in_2015.jpg" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Casa Rosada</a>)
2 Min. Lesezeit |

Diese freudige Nachricht für alle Gläubigen verkündigten der Apostolische Visitator für Medjugorje, Erzbischof Henryk Hoser und der Apostolische Nuntius in Bosnien-Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto bei der Heiligen Messe in Međugorje.

Gleichzeitig betonte der vatikanische Pressesaal, dass es sich dabei jedoch nicht um eine Anerkennung der angeblichen Marienerscheinungen handelt. Die Entscheidung des Papstes ermöglicht Diözesen und Pfarreien in Zukunft, offizielle Pilgerfahrten in den kleinen bosnisch-herzegowinischen Ort zu organisieren.

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Seit den ersten Berichten von Marienerscheinungen im Jahr 1981 wurde Međugorje zu einem beliebten Ort von Millionen von Pilgern. Bis dato hat der Vatikan die Ereignisse jedoch nicht offiziell anerkannt. Vergangenes Jahr ernannte Papst Franziskus einen Erzbischof zum Sonderbeauftragten. (KOSMO berichtete) Der polnische Erzbischof Henry Hoser soll eine kontinuierliche Begleitung der Pfarrei und der Pilger in dem bosnischen Marienwallfahrtsort sicherstellen.

Entscheidung „seelsorglich motiviert“
Bezüglich der Anerkennung äußerte sich auch der Pressespreche des Vatikans, Alessando Gisotto. Man dürfe die Erlaubnis durch Papst Franziskus nicht missverstehen. Es sei keine Anerkennung der bekannten Ereignisse, die noch eine Untersuchung durch die Kirche bedürfen.

„Dies bedeutet auch, dass künftige Wallfahrten keine Verwirrung oder Zweideutigkeit hinsichtlich der kirchlichen Lehre schaffen dürfen. Dies gilt auch für Geistliche jeden Ranges, die in Međugorje. die Messe feiern wollen“, so Gisotti weiter.

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Wie Vaticannews berichtet, sei die Entscheidung des Papstes seelsorglich motiviert angesichts des „beträchtlichen Zustroms nach Medjugorje und der reichen Früchte der Gnade, die daraus entstanden sind“.

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KO KOSMO-Redaktion
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