FK Partizan steht vor entscheidenden Wochen im Kampf um die Europa-League-Teilnahme. Für die Schwarz-Weißen ist die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb von enormer Bedeutung. Der Belgrader Traditionsklub genießt dabei den Vorteil, in der Qualifikation gesetzt zu sein und startet als erstes serbisches Team in die internationale Saison – noch bevor Roter Stern in der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde einsteigt und Radnicki 1923 sowie Novi Pazar ihre Conference-League-Reise beginnen.
Im Kreis der gesetzten Mannschaften befinden sich neben Partizan auch Schachtar Donezk, Legia Warschau, Sheriff Tiraspol, CFR Cluj, Hapoel Beer Sheva, NK Celje und Spartak Trnava. Als potenzielle Erstrundengegner kommen somit AEK Larnaca, BK Häcken, PAKS, Levski Sofia, Sabah und Ilves Tampere in Frage. Pristina steht zwar ebenfalls in der Gruppe der ungesetzten Teams, doch aufgrund der bekannten politischen Konstellation wird die UEFA ein Aufeinandertreffen zwischen Partizan und dem Klub aus dem Kosovo nicht zulassen.
Mögliche Gegner
Bei einem erfolgreichen Weiterkommen in der ersten Runde könnte Partizan in der nächsten Phase auf Cluj, Hapoel Beer Sheva, Besiktas Istanbul, Celje, Utrecht, Banik Ostrava, Spartak Trnava oder Hibernian Edinburgh treffen. Sollte der serbische Klub hingegen in der ersten Runde scheitern, geht die Europacup-Reise in der Conference-League-Qualifikation weiter. Ob Partizan dort gesetzt sein wird, hängt vom Erstrundengegner ab: Nach einem Ausscheiden gegen AEK oder Häcken bliebe der Klub in der gesetzten Position, während eine Niederlage gegen PAKS, Levski, Sabah, Ilves oder Aktobe die Serben in die ungesetzte Gruppe befördern würde.
Auslosung naht
Die Auslosung findet am kommenden Dienstag ab 15 Uhr in Nyon statt.