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Streckensperrung

Pendler aufgepasst: Einschränkungen durch Baustellen im Sommer

Pendler aufgepasst: Einschränkungen durch Baustellen im Sommer
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Baustelle trifft Tunnelsperrung: Rund um Klosterneuburg wird der Sommer für Pendler zur echten Geduldsprobe.

Pendler im Bezirk Tulln müssen sich auf einen anspruchsvollen Sommer einstellen. Die laufenden Arbeiten sind Bestandteil eines umfassenden Modernisierungsprogramms für die Franz-Josefs-Bahn zwischen Gmünd und Wien. Perspektivisch soll auch Horn besser an das Schienennetz angebunden werden – über eine neu elektrifizierte Verbindung in Richtung Sigmundsherberg.

Darüber hinaus wird die Franz-Josefs-Bahn auf einzelnen Abschnitten auf zwei Gleise ausgebaut. Das langfristige Ziel: Pendlerinnen und Pendler aus Horn sollen Wien künftig ohne Umstieg und bis zu 15 Minuten schneller erreichen können.

Bauarbeiten Klosterneuburg

Die ÖBB nutzen die Ferienzeit, um mehrere Bauvorhaben auf der Franz-Josefs-Bahn zu bündeln – zeitgleich wird auch die B14 in Klosterneuburg zur Belastungsprobe. Im Mittelpunkt der Einschränkungen steht der Streckenabschnitt rund um Klosterneuburg. Vom 4. Juli, 2 Uhr, bis zum 7. September, 2 Uhr, ist die Bahnstrecke dort nur auf einem Gleis befahrbar. In den Nachtstunden sind darüber hinaus vollständige Streckensperren vorgesehen.

Für Reisende bedeutet das konkret: Der Fahrplan wird grundlegend neu geordnet. Die S40 verkehrt nur noch zwischen Wien-Franz-Josefs-Bahnhof und Klosterneuburg-Weidling sowie ab Tulln an der Donau. Die Linie R40 entfällt im genannten Zeitraum zur Gänze.

Ohne Verbindung nach Wien stehen Pendlerinnen und Pendler dennoch nicht da: Die Züge der Linien REX4 und REX41 halten laut ÖBB weiterhin in Klosterneuburg-Kierling und St. Andrä-Wördern, womit von diesen Stationen eine direkte Verbindung in die Bundeshauptstadt aufrechterhalten bleibt.

Ersatzverkehr & Umleitungen

Für jene S40-Züge, die zwischen Klosterneuburg-Weidling und Tulln nicht fahren, wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Solange die Umfahrungsstraße B14 vollständig gesperrt ist, bedienen die Ersatzbusse die Strecke zwischen Klosterneuburg-Kierling und Tulln an der Donau. Sobald die Sperre ab Ende Juli 2026 auf den Bereich Niedermarkt bis Kreisverkehr Tieflage reduziert wird, verlängert sich die Busroute bis Klosterneuburg-Weidling.

Den Abschnitt zwischen Klosterneuburg-Kierling und Klosterneuburg-Weidling übernehmen in dieser Phase Regionalbusse, darunter die Linie 400.

Auch für Autofahrerinnen und Autofahrer werden die kommenden Wochen zur Geduldsprobe. Der Johanna-Tunnel auf der B14 wird einer umfangreichen Sanierung unterzogen, bei der unter anderem die elektromaschinelle Ausstattung erneuert wird. Für den Durchzugsverkehr ist eine weiträumige Umleitung eingerichtet, während der Ortsverkehr durch das Stadtgebiet geführt wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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