Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Einbruchsserie

Polizei warnt Wiener: Säure-Einbrecher schlagen wieder zu

Polizei warnt Wiener: Säure-Einbrecher schlagen wieder zu
(Symbolbild Foto: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Säure statt Brechstange: In Wien treibt eine Einbruchsserie ihr Unwesen – mit einer Methode, die auch Unbeteiligte in Gefahr bringt.

Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Diebstahl, Gruppe Kremser, geht derzeit einer Einbruchsserie nach, bei der bislang unbekannte Täter mithilfe ätzender Säure Wohnungstüren überwinden. Wer an seinem Türschloss Beschädigungen bemerkt und dabei eine unbekannte Flüssigkeit vorfindet, sollte jeden Kontakt damit strikt vermeiden.

Bei der Substanz könnte es sich um Salpetersäure handeln, die Haut, Atemwege und Schleimhäute angreift. Ist es bereits zu einem unbeabsichtigten Hautkontakt gekommen, ist die betroffene Stelle sofort und ausschließlich mit klarem Wasser zu spülen – ohne Seife oder andere Zusätze. Anschließend ist umgehend der Polizeinotruf 133 zu verständigen.

Wiener Einbruchsserie

Bereits zwischen Februar und April dieses Jahres wurden acht gleichartige Vorfälle in den Wiener Bezirken Wien-Landstraße, Wien-Wieden, Wien-Favoriten und Wien-Meidling registriert. Im Juni folgten zwei weitere Fälle in Wien-Margareten und Wien-Döbling, die mutmaßlich derselben Tätergruppe zuzurechnen sind. Zwischen dem 17. und 22. Juli wurden in Wien-Favoriten fünf zusätzliche Einbrüche mit identischer Vorgehensweise angezeigt.

Waffen entwendet

Nun sind zwei weitere Taten hinzugekommen: Im Zeitraum vom 30. Juli bis 2. August drangen die unbekannten Täter in ein Mehrparteienhaus in Wien-Donaustadt ein. In einem der beiden Fälle verschafften sie sich Zutritt zu einer Wohnung, knackten dort einen Tresor und entwendeten zwei Faustfeuerwaffen sowie Munition.

Der zweite Fall blieb im Versuchsstadium stecken.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen