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Porsche-Chef will in Salzburg Privat-Tunnel zu seinem Schloss bauen

Porsche-Chef will in Salzburg Privat-Tunnel zu seinem Schloss bauen
Das Paschinger Schlössl am Kapuzinerberg. FOTO: EPA-EFE/RONALD WITTEK/wikimedia/luckyprof
1 Min. Lesezeit |

Wolfgang Porsche plant einen umstrittenen Tunnel zum Paschinger Schlössl in Salzburg. Die Grünen stellen sich quer, die Prüfung läuft.

In Salzburg entfacht der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Wolfgang Porsche, eine hitzige Debatte. Der Unternehmer plant, einen privaten Tunnel zu seinem Anwesen, dem Paschinger Schlössl am Kapuzinerberg, zu errichten. Diese Luxus-Immobilie erwarb Porsche im Jahr 2020 für stolze 8,4 Millionen Euro. Doch die Erreichbarkeit des Schlosses gestaltet sich als herausfordernd, weshalb Porsche eigenständig Abhilfe schaffen möchte.

Der geplante Tunnel

Der geplante Tunnel, der über eine Parkgarage zugänglich sein soll, hat bereits finanzielle Vorleistungen erfordert: Porsche zahlte laut Berichten der „Salzburger Nachrichten“ 40.000 Euro an die Stadt Salzburg. Doch dieser Plan stößt auf Widerstand. Die Bürgerliste, die Grünen der Stadt Salzburg, lehnen das Vorhaben strikt ab und setzen sich für die Verhinderung des etwa 500 Meter langen Tunnels ein.

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Prüfantrag eingereicht

Um die Angelegenheit zu klären, wurde ein Prüfantrag beim Kontrollausschuss eingereicht. Diese Überwachungsinstanz beauftragte das Marktamt, die Kriterien von Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit in Bezug auf das Tunnelprojekt zu evaluieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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