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MENSCHENKETTE

Proteste gegen FPÖ während Koalitionsgesprächen geplant

Proteste gegen FPÖ während Koalitionsgesprächen geplant
FOTO: EPA-EFE/MAX SLOVENCIK
2 Min. Lesezeit |

In Wien protestieren am Donnerstagabend zahlreiche Menschen vor dem Bundeskanzleramt gegen eine mögliche Regierungsbeteiligung der FPÖ. Parallel dazu laufen Koalitionsgespräche zwischen FPÖ und ÖVP, während NGOs die Proteste maßgeblich unterstützen.

Am Donnerstagabend findet in Wien eine Großdemonstration unter dem Motto „Alarm für die Republik“ vor dem Bundeskanzleramt statt, wie das „Österreichische Netzwerk Zivilgesellschaft“ in einer Presseaussendung bekannt gibt. Dort heißt es: „Unsere Republik steht am Scheideweg. Es droht ein autoritärer Angriff auf Demokratie, Menschenrechte, Umweltschutz und den sozialen Zusammenhalt in unserem Land“. Es ist eine Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt geplant. Diese Aktion zielt darauf ab, gegen eine potenzielle Regierungsbeteiligung der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) zu protestieren. Zeitgleich sind ähnliche Veranstaltungen in den Landeshauptstädten Graz und Salzburg angekündigt.

Koalitionsgespräche

Im Hintergrund bereitet sich die FPÖ und die ÖVP auf das nächste Stadium ihrer Koalitionsverhandlungen vor. Trotz eines Treffens zwischen FPÖ-Chef Herbert Kickl und dem geschäftsführenden ÖVP-Obmann Christian Stocker am Mittwochabend, gibt es noch keine fixen Termine für die konkreten Verhandlungen. Berichten zufolge könnten erste inhaltliche Gespräche bereits am Freitag stattfinden, wenn die Steuerungsgruppen beider Parteien zusammentreffen.

Kundgebung

WAS? Alarm für die Republik! – Menschenkette
WANN? 09.01.2025 ab 18:00
WO? Ballhausplatz

Unterstützung durch Organisationen

Die Wiener Demonstration wird von einflussreichen Organisationen wie der Volkshilfe, Greenpeace und SOS Mitmensch initiiert und erhält Unterstützung von weiteren Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Dieses Ereignis wird möglicherweise als Auftakt für die Neuauflage der bekannten Donnerstagsdemos betrachtet.

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Trotz fehlender Klarheit über den Verhandlungsverlauf haben die Organisatoren der Proteste deutlich gemacht, dass die Ablehnung einer FPÖ-Regierungsbeteiligung ihr Hauptziel ist.

Quelle: OTS