Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Unglück

Putins letzte An-22 stürzt ab – Rettungsteams im Wettlauf gegen die Zeit

Putins letzte An-22 stürzt ab – Rettungsteams im Wettlauf gegen die Zeit
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Nach Reparaturarbeiten stürzt das letzte russische Militärtransportflugzeug vom Typ An-22 in unbewohntem Gebiet ab. Das Schicksal der Besatzung bleibt ungewiss.

In der russischen Region Iwanowo ist am Dienstag ein Militärtransportflugzeug vom Typ An-22 abgestürzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums verunglückte die Maschine während eines Testflugs nach Reparaturarbeiten in unbewohntem Gebiet. Über den Zustand der Besatzungsmitglieder liegen bislang keine gesicherten Informationen vor. Rettungsteams sind bereits unterwegs zur Unglücksstelle, um nach möglichen Überlebenden zu suchen.

Vermutete Besatzung

Aus Kreisen der Rettungsdienste verlautete gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur TASS, dass sich vermutlich sieben Personen an Bord des Flugzeugs befunden haben könnten. Eine offizielle Bestätigung dieser Angaben steht jedoch noch aus. Zu den möglichen Ursachen des Absturzes haben sich die zuständigen russischen Behörden bisher nicht geäußert. Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gibt es derzeit nicht.

Sowjetisches Transportflugzeug

Bei der verunglückten Maschine handelt es sich um ein Flugzeug aus der Sowjetära, das in den 1960er Jahren entwickelt wurde. Medienberichten zufolge war die abgestürzte An-22 das letzte noch im Dienst befindliche Exemplar dieses Typs in der russischen Militärflotte. Das Transportflugzeug wurde sowohl für den Transport schwerer Frachten als auch für Fallschirmjägereinsätze genutzt.

Laut Verteidigungsministerium in Moskau ereignete sich der Absturz während eines planmäßigen Fluges im Anschluss an Wartungsarbeiten.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen