Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Raserwahnsinn

Raserwahnsinn auf A22 mit 181 km/h: Behörden wollen Auto beschlagnahmen

Raserwahnsinn auf A22 mit 181 km/h: Behörden wollen Auto beschlagnahmen
(Foto: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Mit 181 statt erlaubten 80 km/h raste ein Wiener Autofahrer über die Donauufer Autobahn. Die Polizei stoppte den Temposünder – nun drohen drastische Folgen.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Donauufer Autobahn stellte die Wiener Landesverkehrsabteilung am Donnerstag einen extremen Tempoverstoß fest. Mit einem mobilen Radargerät erfassten die Beamten einen Pkw, der mit 181 km/h unterwegs war – in einem Bereich, in dem maximal 80 km/h erlaubt sind.

Nach Abzug der vorgeschriebenen Messtoleranz dokumentierten die Einsatzkräfte eine Überschreitung von 91 km/h. Der Fahrzeuglenker wurde umgehend zur Anzeige gebracht. Ihm drohen nun schwerwiegende Konsequenzen: Im Rahmen des eingeleiteten behördlichen Verfahrens muss er mit dem Entzug seiner Lenkberechtigung sowie der Beschlagnahme seines Fahrzeugs rechnen.

⇢ Feier zur Führerschein-Rückgabe endet im Desaster: Betrunkener rast mit 162 km/h in Polizeikontrolle

Vormittäglicher Vorfall

Der Vorfall ereignete sich gegen 9:45 Uhr am Vormittag, als der Autofahrer offenbar unter erheblichem Zeitdruck stand.

Gesetzliche Grundlage für Fahrzeugbeschlagnahme

Das österreichische Verkehrsrecht sieht bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 70 km/h im Ortsgebiet die Möglichkeit vor, das Fahrzeug des Lenkers zu beschlagnahmen. Die Wiener Polizei setzt diese Maßnahme regelmäßig um, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Erst im Mai 2024 wurde auf derselben Donauuferautobahn ein ähnlicher Fall dokumentiert: Ein Fahrer wurde mit 151 km/h bei erlaubten 80 km/h gestoppt und sein Auto vorläufig abgenommen.

Nach der vorläufigen Beschlagnahme folgt ein behördliches Verfahren, das über die endgültige Einziehung des Fahrzeugs entscheidet. Die Wiener Polizei führt auf der Donauuferautobahn regelmäßige Kontrollen mit mobilen Radargeräten durch, um solche extremen Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden. Diese Maßnahmen sind Teil der Unfallprävention und werden als wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit betrachtet.

📍 Ort des Geschehens

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen