Rat der Regierung: Österreicher sollten sich auf den elektronischen „Blackout“ vorbereiten

KRISENMANAGEMENT

Rat der Regierung: Österreicher sollten sich auf den elektronischen „Blackout“ vorbereiten

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Blackout in Österreich
Österreich soll sich auf einen möglichen "Blackout" vorbereiten! (Symbolbild FOTO:iStock)

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Zwischen Montag und Mittwoch hat die Regierung Übungen im Falle eines totalen Stromausfalls geprobt. Innenminister Kickl plant nun ein neues Gesetz im Bereich Krisenmanagement.

Während der Testphase waren im Übungsraum verschiedene Protagonisten anwesend. Sowohl die Polizei, das Bundesheer, Experten der Ministerien aber auch die Regierung selbst haben an der Blackout-Probe „Helios“ teilgenommen.

Innenminister Herbert Kickl bestätigt, dass bei der Probe einige Probleme aufgezeigt wurden, diese aber behebbar seien. Er und Vizekanzler Heinz Christian Strache gaben der Bevölkerung den Ratschlag „Üben Sie mit Ihrer Familie den Ernstfall.“ Die Bürger sollen versuchen ohne Strom auszukommen und testen wie lange die derzeitigen Vorräte und Batterien halten würden.

Ausfall in Wien und Krems
Im niederösterreichischen Krems wurde solche eine Übung am Dienstagabend bereits absolviert, auch wenn unfreiwillig. Dort fiel der Strom für rund eineinhalb Stunden aus. Am folgenden Tag kam es auch in Wien zu einem einstündigen Ausfall bei 200 Haushalten.

Neues SKKM-Gesetz
Auf politischer Ebene will Kickl, mit einem neuen SKKM-Gesetz (Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement), für rasche Handlung sorgen. Dieses soll im Sommer präsentiert werden, der Beschluss ist bereits für Ende des Jahres geplant. Besonders wichtig sei es die verschiedenen Verantwortlichkeiten im Krisenfall zu klären.

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