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Hundeattacke

Reanimation scheitert: Pitbull reißt Kleinkind in den Tod

Reanimation scheitert: Pitbull reißt Kleinkind in den Tod
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Mittwochnachmittag, ein Notruf, eine Tragödie: Im Osternienburger Land stirbt ein vierjähriges Mädchen nach einem Hundeangriff.

An einem Mittwochnachmittag alarmierte ein aufgewühlter Zeuge die Polizei mit den Worten: „Kommen Sie schnell, hier ist etwas Furchtbares passiert …“. Im Osternienburger Land hatte ein Pitbull ein vierjähriges Mädchen angefallen. Alle Bemühungen der Einsatzkräfte, Matilda (†4) zu retten, scheiterten.

Der Notruf war kurz nach 16 Uhr eingegangen. Am Einsatzort verhielt sich der dunkelgraue Pitbullrüde den eintreffenden Beamten gegenüber unauffällig – in ihrem Bericht hielten sie fest: „Keine gegenwärtige Gefahr durch Hund.“ Nach bisherigem Erkenntnisstand hatte das Tier das Mädchen zuvor gebissen und nicht losgelassen.

Kampf ums Leben

Die Einsatzkräfte kämpften um das Leben des Kindes – vergeblich. Alle Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg, der Notarzt konnte schließlich nur noch den Tod der Vierjährigen feststellen. Auf Nachfrage bestätigte ein Beamter des Lage- und Führungszentrums der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau den Todesfall und erklärte: „Von dem Tier geht keine Gefahr mehr aus. Der Hund wurde beschlagnahmt und an eine Tierschutz-Einrichtung übergeben.“

In Sachsen-Anhalt gelten Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier sowie deren Kreuzungen als gefährliche Hunde. Das Halten eines gefährlichen Hundes ist grundsätzlich nur mit Erlaubnis der zuständigen Behörde zulässig, und für solche Hunde gelten Auflagen wie Leinen- und Maulkorbpflicht.

Die Mutter des Mädchens wurde derweil von Notfallseelsorgern betreut.

Hund und Kind

Das Dorf, in dem sich die Tragödie ereignete, liegt idyllisch im Grünen. Hund und Kind lebten unter demselben Dach: Die 32-jährige Halterin des Pitbullrüden ist Matildas Mutter. Auf ihren Social-Media-Kanälen hatte sie wiederholt ihre enge Verbundenheit mit dem Tier zur Schau gestellt.

Noch eine Woche vor dem Angriff postete sie ein gemeinsames Foto mit den Worten: „Du bist alles für mich“, versehen mit einem roten Herz-Emoji.

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KO KOSMO-Redaktion
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