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Bedtime Procrastination

Schlaflos durch die Nacht: Warum du abends nicht ins Bett willst!

Schlaflos durch die Nacht: Warum du abends nicht ins Bett willst!
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2 Min. Lesezeit |

Die meisten von uns sind wahrscheinlich mit dem Aufschieben von lästigen Aufgaben, dem Lernen für wichtige Prüfungen oder unangenehmen Gesprächen vertraut. Doch Prokrastination, die wissenschaftliche Bezeichnung für pathologisches Aufschiebeverhalten, tritt auch in überraschenden Lebensbereichen auf, wie zum Beispiel beim Thema Schlaf. Was sich dahinter verbirgt, erfährst du hier.

Bettschwere mit dem Smartphone

Prokrastination, das Aufschieben von Aufgaben, ist ein bekanntes Phänomen. Doch sie beschränkt sich nicht nur auf ungeliebte To-dos oder unangenehme Gespräche. Auch der Schlaf kann zum Opfer der Prokrastination werden. Wir bezeichnen es als „Bedtime Procrastination“ – das absichtliche Aufschieben des Schlafens, obwohl man bereits müde ist.

Die Suche nach Freizeit und Selbstbestimmung

Forschende haben verschiedene Theorien aufgestellt, um dieses Verhalten zu erklären. Einige vermuten, dass der Mangel an Freizeit während des Arbeitstages dazu führt, dass man abends die verlorene Zeit zurückgewinnen möchte. Andere sehen die Ursache in einem Mangel an Selbstdisziplin. Was wir jedoch aus einer Studie der Universität Wien wissen, ist, dass ‚Abendmenschen‘ an Arbeitstagen stärker zur ‚Bedtime Procrastination‘ neigen.

Symptome der ‚Bedtime Procrastination‘

Du fragst dich, ob auch du von ‚Bedtime Procrastination‘ betroffen bist? Folgende Anzeichen könnten darauf hinweisen: Du bleibst ohne Grund lange wach, oft bis weit nach Mitternacht. Du weißt, dass zu wenig Schlaf schlecht ist, schläfst aber trotzdem nicht mehr. Du schläfst insgesamt weniger. Sollten diese Symptome auf dich zutreffen und deine Gesundheit oder Arbeit beeinträchtigen, könnte es Zeit sein, Maßnahmen zu ergreifen.

Wege aus der ‚Bedtime Procrastination‘

Um gegen die ‚Bedtime Procrastination‘ anzugehen, gibt es verschiedene Strategien: Lege eine feste Schlafenszeit fest und halte dich daran. Entwickle eine Routine vor dem Schlafengehen – Zähneputzen, Waschen, Planung des nächsten Tages, Lesen. Und vor allem: Lasse dein Handy außerhalb des Schlafzimmers liegen.

Schlaf – mehr als nur Erholung

Guter Schlaf ist nicht nur wichtig für unsere körperliche Gesundheit, sondern auch für unsere psychische Balance. Den bevorstehenden Tag des Schlafs am 21. Juni nehmen wir daher zum Anlass, um auf die Bedeutung von erholsamem Schlaf hinzuweisen und weitere Tipps für eine gute Nachtruhe zu geben. Bleib also dran und freue dich auf kommende Artikel rund um das Thema Schlaf.

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KO KOSMO-Redaktion
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