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Rettungseinsatz

Schock im Freibad: Mutter und Sohn fast ertrunken

(FOTO: iStock/diliananikolova/Spitzt-Foto)
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In letzter Zeit wurde das Freibad in Laakirchen wiederholt zum Schauplatz beunruhigender Vorfälle. Erst am Dienstag wurde der Bademeister von einem Badegast krankenhausreif geschlagen.

Besonderes Aufsehen erregte zuletzt ein dramatischer Rettungseinsatz, bei dem ein 6-jähriger Junge und seine Mutter nur knapp einem Badeunfall entgingen. Die dramatischen Minuten im Wasser führten zu einem Rettungseinsatz, der zum Glück ein glückliches Ende nahm.

Beinahe-Tragödie

Die Ereignisse nahmen ihren Ausgang am späten Nachmittag, als ein 6-Jähriger, vom Sprungsockel ins Wasser sprang. Ganz in der Nähe hielt sich seine Mutter auf, die das Treiben ihres Sohnes beobachtete. Doch unerwartet geriet der junge Schwimmer in Panik und drohte unterzugehen. Als die Mutter versuchte, ihrem Sohn zur Hilfe zu kommen, klammerste er sich an sie und zog sie ebenfalls unter Wasser. Beide konnten im 1,90 Meter tiefen Wasser nicht stehen.

Dank des Handelns zweier Angehöriger der Österreichischen Wasserrettung, die an diesem Tag im Freibad aushalfen, konnte Schlimmeres verhindert werden. Noch bevor die Lage unkontrollierbar wurde, erkannten sie die Notlage und brachten Mutter und Sohn sicher an den Rand des Beckens.

Mit der Rettung ins Spital

Aufgrund der Tatsache, dass sowohl der Junge als auch die Mutter während des Vorfalls erhebliche Mengen Wasser geschluckt hatten, wurde umgehend ein Notarzt gerufen. Zur weiteren Beobachtung und Behandlung wurden sie in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht.