Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
MISSHANDLUNG

„Schockierend“: Wärter prügeln Häftling zu Tode (VIDEOS)

„Schockierend“: Wärter prügeln Häftling zu Tode (VIDEOS)
FOTO: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Ein schockierender Vorfall in einem Gefängnis im US-Bundesstaat New York hat landes- und weltweit für Empörung gesorgt. Am 9. Dezember wurde der afroamerikanische Insasse Robert Brooks von mehreren weißen Gefängniswärtern gewaltsam behandelt.

Ein kürzlich veröffentlichtes Video zeigt die grausamen Umstände, unter denen der 43-Jährige seine letzten Stunden erlebte.

Das Video zeigt brutale Misshandlung

Die Videoaufnahmen, die von einer Körperkamera eines der beteiligten Wärter stammen, dokumentieren, wie der gefesselte Brooks vom Außenbereich in das Innere des Gefängnisses gebracht und auf eine Liege gelegt wird. Mehrere Wärter halten ihn dabei fest, während mindestens zwei von ihnen auf Brooks einschlagen. Die Aufnahmen sind zwar tonlos, jedoch klare Beweise der gewalttätigen Übergriffe auf ihn, die Generalstaatsanwältin Letitia James als „schockierend und verstörend“ bezeichnete.

ACHTUNG: VERSTÖRENDE SZENEN!

Todesursache Ersticken

Laut den Justizbehörden ereigneten sich diese Szenen am Abend des 9. Dezembers und Brooks verstarb in der darauffolgenden Nacht. Eine erste Autopsie ergab, dass der Tod durch „Ersticken aufgrund von Druck auf den Hals“ verursacht wurde. Zum Zeitpunkt seines Todes verbüßte Brooks eine zwölfjährige Haftstrafe wegen Gewalttaten.

Im Interesse der Transparenz wurde das Video trotz seines schockierenden Inhalts von den Behörden veröffentlicht. Dies führte zu weitreichenden Konsequenzen: 14 Gefängnismitarbeiter wurden entlassen, wie die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, bekannt gab.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Der Fall Robert Brooks wirft erneut ein Licht auf die Problematik der rassistisch motivierten Gewalt durch Vollzugsbeamte in den USA. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, bei denen nicht-weiße Opfer durch Gewalt von Polizei oder anderer Ordnungskräfte ums Leben kommen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen