Start NEWS PANORAMA Eigenes Baby grausam misshandelt: Morddrohungen gegen Horror-Eltern
SCHRECKLICH

Eigenes Baby grausam misshandelt: Morddrohungen gegen Horror-Eltern

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(FOTO: Privat)

Das Internet ist in Aufruhr. Gegen die mutmaßlichen Rabeneltern Nina R. (26) und ihren Verlobten Ismail S. (24) gibt es einen regelrechten Shitstorm, inklusive Morddrohungen, im Netz.

Der Todesfall eines Babys versetzte nicht nur Deutschland in Schock. Die Eltern sollen das Neugeborene schrecklich gequält gehaben, „um sich sexuelle Befriedigung zu verschaffen“.

Aber zurück zum Anfang: Ende 2017 lernte Nina R. aus Ludwigshafen Ismael S. aus Mannheim kennen und lieben. Wenige Monate später wurde die heute 26-Jährige schwanger und brachte einen gesunden Jungen zur Welt. Niemand konnte auch nur ahnen, welche Grausamkeiten sich am 14. und 15. Oktober abspielen werden…

Gegenstand anal eingeführt
Laut Ermittlungsergebnissen soll die junge Mutter das damals sechs Wochen alte Baby mit einem Gegenstand im Analbereich traktiert haben. Dadurch erlitt der Junge schwere innere Verletzungen. Der leitendende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber sprach von „sexueller Befriedigung“ als Grund für diese Tat.

Der Vater wiederum soll seinem Sohn eine „blutende Wunde“ im Genitalbereich und einen „sichtbaren und schmerzhaften Bluterguss“ zugefügt haben.

Notoperation am nächsten Tag
Nach ihrer Tat sollen die Eltern eine Nacht gewartet haben, ehe sie mit dem Baby einen Kinderarzt aufsuchten. Der Mediziner stellte eine schwere Bauchfellentzündung fest und ordnete eine Not-OP an.

Schädelverletzung, Hirnblutung, Rippenbrüche, eine Lungen- und Herzprellung sowie Einblutungen in den Augen, so lautet die erschreckende Krankenakte einen nicht einmal zwei Monate alten Kleinkindes.

Glücklicherweise konnte das Baby durch die Operation gerettet werden. Ihm wurde ein künstlicher Darmausgang angelegt. Die zuständigen Organe brachten ihn bei Pflegeeltern unter.

U-Haft und Morddrohungen
Seit November 2018 befinden sich die Eltern in Untersuchungshaft. Die hat Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung, Misshandlung Schutzbefohlener und sexuellen Missbrauchs ihres neugeborenen Sohnes erhoben. Der Prozess wird aller Voraussicht nach im Mai beginnen.