Serbin aus Österreich wegen Hetze gegen Muslime zu Haft verurteilt

HASSREDE

Serbin aus Österreich wegen Hetze gegen Muslime zu Haft verurteilt

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Symbolbild (FOTO: iStockphoto)

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Die in Serbien geborene österreichische Staatsbürgerin machte ihrem Unmut gegenüber muslimischen Mitbürgern öffentlich auf Facebook Luft. Dafür musste sie sich kürzlich vor Gericht verantworten.

In Korneuburg wurde der Fall rund um die 48-Jährige verhandelt, die in mehreren Posts auf Facebook Hetze gegen Mitglieder des islamischen Glaubens betrieb. Das gesamte vergangene Jahr über und Anfang 2018 schimpfte sie auf Facebook über Muslime. „Menschlicher Müll, wertlose Minusmenschen“, war unter anderem in einem ihrer Beiträge zu lesen.

Laut Medienberichten soll es sich bei diesem Satz jedoch um die harmloseren Dinge handeln, die sie über das Internet verbreitete. Auch das Neujahrsbaby Asel bekam sein Fett weg, da sich die Österreicherin mit serbischen Wurzeln den zahlreichen Hass-Posts gegen das Neugeborene anschloss (Wiener Neujahrsbaby: Wann hört der Hass auf? – KOSMO berichtete) und ebenso fragwürdige Beiträge auf Facebook veröffentlichte.

Mit Nigerianer verheiratet
Vor Gericht gab sie zu, die Postings verfasst zu haben, bekannte sich aber nicht schuldig und beteuerte, dass die Einträge komplett aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Dem nicht genug, war die Angeklagte zudem 15 Jahre mit einem Nigerianer verheiratet, weshalb der Richter ihre Aussagen auf Facebook nicht wirklich nachvollziehen konnte: „Sie waren 15 Jahre mit einem Nigerianer verheiratet – da soll man Ihre Äußerungen verstehen?“, fragte Richter Manfred Hohenecker.

Die mehrfach vorbestrafte 48-Jährige wurde zu neun Monaten teilbedingter Haft verurteilt. Drei davon muss sie im Gefängnis verbringen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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