Start News Chronik Serbischer Serienvergewaltiger endlich gefasst: „Zuerst war er so freundlich…“ (FOTOS)
SCHOCKIEREND

Serbischer Serienvergewaltiger endlich gefasst: „Zuerst war er so freundlich…“ (FOTOS)

Serienvergewaltiger_Deutschland_Serbe
FOTO: Polizei (LKA Berlin)

Ein mutmaßlicher serbischer Serienvergewaltiger wurde im deutschen Berlin und Brandenburg verhaftet.

Der 29-jährige serbische Staatsangehörige wurde im Ort Kleinmachnow verhaftet und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Er soll für mindestens acht teils vollzogene, teils versuchte Vergewaltigungen verantwortlich sein. Wie bei einer Pressekonferenz der Polizei und Staatsanwaltschaft, habe der Täter bei den Taten „massive Gewalt“ angewandt haben.

Sein Tatmuster
Alle Fällen weisen dasselbe Muster auf: Der Täter hat die Opfer zunächst sehr freundlich und charmant angesprochen. Wie die Ermittlerin Norma Schürmann vom Landeskriminalamt (LKA) in Berlin berichtet, habe er bei den Taten selbst die Frauen gepackt, gewürgt und schließlich in entlegene Gebiete gebracht, um sie dort mit weiterem Androhen von körperlicher Gewalt zum Schweigen zu bringen. Letztendlich hat er sich dann um die Opfer „gekümmert“, indem er große Fürsorge zeigte und vorschlug, sich am darauffolgenden Tag nochmal zu treffen. Einige der Opfer nahmen dieses Angebot sogar entgegen – scheinbar aus großer Verzweiflung.

Hier in Kleinmachnow, im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg in unmittelbarer Nähe zu Berlin, wurde der serbsiche Serienvergewaltiger verhaftet. Das Foto stammt von der Berliner Polizei.

Erstes Opfer war minderjährig
Das erste Opfer des 29-jährigen Serben soll laut Staatsanwaltschaft minderjährig gewesen sein. Die erste Vergewaltigung passierte am 12. Juni in Berlin, im Stadtteil Grunewald, die darauffolgende in Bernau nordöstlich von Berlin am 15. Juni. Bei dieser Vergewaltigung filmte auch eine Überwachungskamera auf einer Schnellbahnstation mit. Darauf soll klar zu erkennen sein, wie der Täter sie unter Drohungen zu sich gezogen hat und sie vergewaltigt hat.

Dass es sich um einen Serientäter handelt, wrude den Polizisten nach den darauffolgenden Vergewaltigungen am 22., 25. und 28. Juni am Wannsee und Teufelsberg klar. Am 28. Juni wurde eine Joggerin in einem Waldstück in Kleinmachnow bei der südwestlichen Grenze zu Berlin überfallen. Der 29-jährige Serbe soll sie stundenlang in seiner Gewalt und mehrfach vergewaltigt haben. Die noch am gleichen Abend begonnene Fahndung blieb erfolglos, aber am Dienstag war es dann endlich so weit: Der Serbe wurde von Einsatzkräften der Brandenburger Polizei hinter der Landesgrenze in Wannsee gefasst.

Der Serbe lebte in einem Berliner Hostel und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Noch diese Woche soll es die erste Einvernahme geben. Foto: Polizei

Leben in einem Hostel
Der Täter soll in einer „heimähnlichen Unterkunft, einem Hostel“ gelebt haben, bestätigte das LKA Berlin. Der Mann, dessen Aufenthaltsgrund in Berlin noch nicht ganz klar ist, soll im Dezember vergangenen Jahres einen Diebstahl begangen haben. Für diesen wurde er auch zu einer geringen Geldstrafe verurteilt. Im Jnuni war der mutmaßliche Serienvergewaltiger in eine Laube eingebrochen. Der Einbruch hatte nahe dem Ort stattgefunden, wo es auch zu einer der Vergewaltigung kam. So konnte die Polizei – anhand von Fingerabdrücken, die ihm nach dem Einbruch abgenommen wurden – seine Identität feststellen.