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Sicherheitsalarm bei Audi & VW: Rückrufwelle trifft Österreichs Autofahrer

Sicherheitsalarm bei Audi & VW: Rückrufwelle trifft Österreichs Autofahrer
Symbolfoto. FOTO: iStock/jetcityimage/saravuth-photohut
2 Min. Lesezeit |

Audi und Volkswagen stehen vor einem massiven Sicherheitsproblem: Defekte Takata-Airbags gefährden Millionen Fahrzeuge weltweit, auch in Österreich.

Audi und Volkswagen stehen vor einem erheblichen Sicherheitsproblem, das zahlreiche ihrer Fahrzeuge betrifft. Im Zentrum dieses Problems stehen defekte Airbags des Herstellers Takata, die in vielen Modellen beider Automarken verbaut wurden. Diese Problematik hat einen globalen Rückruf von über 100 Millionen Fahrzeugen ausgelöst, wobei auch zahlreiche Autos in Österreich betroffen sind.

Auf der Webseite von „Audi Österreich“ wird auf das potenzielle Sicherheitsrisiko durch die defekten Airbags hingewiesen. Fahrzeughalter sind aufgefordert, die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) einzugeben, um herauszufinden, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Die Liste der betroffenen Fahrzeuge wird täglich aktualisiert, um die Fahrzeughalter auf dem neuesten Stand zu halten.

Lebensgefahr durch Airbags

Volkswagen informiert ebenfalls auf seiner Homepage über die Gefahren der fehlerhaften Airbags und warnt vor der „Lebensgefahr durch die defekten Takata-Airbags“. Der Defekt betrifft die Gasgeneratoren der Airbags, die durch Alterung sowie durch bestimmte Klimaeinflüsse wie Hitze und Feuchtigkeit beeinträchtigt werden können, was sie gefährlich macht. Auch VW rät zur Überprüfung der FIN.

Diese FIN ist eine 17-stellige Nummer, die in den Fahrzeugdokumenten und im unteren Bereich der Windschutzscheibe zu finden ist. Die betroffenen Airbags wurden in VW-Nutzfahrzeugen, die zwischen 2005 und 2018 hergestellt wurden, sowie in Audi-Modellen A4 und A6 aus den Jahren 2003 bis 2011 eingebaut.

Dringende Maßnahmen

Fahrzeughalter sollten regelmäßig die FIN auf den Herstellerwebseiten überprüfen. Bei einer Betroffenheit des Fahrzeugs ist ein umgehender Werkstattbesuch erforderlich, um den Airbag austauschen zu lassen. Die Kosten für diesen Austausch werden den Fahrzeugbesitzern erstattet.

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KO KOSMO-Redaktion
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