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Konflikt

Sicherheitswarnung: Hohes Risiko für Terroranschläge während der Festtage

Symbolfoto. (FOTO: iStock/goncharovaia)
Symbolfoto. (FOTO: iStock/goncharovaia)

Die aktuelle Welle der Gewalt, die Europa erschüttert, hat eine neue Dimension erreicht. Nach den jüngsten Terroranschlägen in Paris und Brüssel, die Verbindungen zum „Islamischen Staat“ (IS) aufweisen, warnt die deutsche Innenministerin Nancy Faeser vor einer wachsenden Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in der gesamten EU.

In den letzten Wochen sind Europa und insbesondere die EU-Mitgliedstaaten, von einer Reihe von Terroranschlägen erschüttert worden. Zwei tragische Ereignisse haben die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen. Ein deutscher Tourist wurde in Paris von einem Attentäter erstochen, der in einem Video seine Tat mit der Gewalt gegen Palästinenser begründete und sich zum IS bekannte. Nur wenige Tage später wurden zwei schwedische Fußballfans in Brüssel am Rande eines EM-Qualifikationsspiels erschossen. Auch hier gab es Verbindungen zum IS.

Ein deutscher Tourist starb und zwei weitere wurden in der Nacht vom 02. Dezember nach einem Messerangriff in der Nähe des Eiffelturms verletzt. (FOTO: EPA-EFE/TERESA SUAREZ)

Warnung

Diese Ereignisse haben die deutsche Innenministerin Nancy Faeser dazu veranlasst, eine Warnung auszusprechen. „Diese brutale Gewalttat zeige, wie akut und wie ernst die Gefahr durch islamistischen Terrorismus derzeit in der EU ist. Nicht nur in Deutschland, sondern eben auch in allen Nachbarstaaten.“ Dabei betonte Faeser, dass der aktuelle Konflikt in Gaza und der Terror der Hamas die Situation weiter verschärfen würden.

Sicherheitsbehörden

Angesichts dieser Bedrohung haben die europäischen Sicherheitsbehörden ihre Zusammenarbeit intensiviert, wie Faeser hervorhob. „Die Sicherheitsbehörden in Europa arbeiten sehr eng zusammen.“, erklärt Faeser.

Wiener Verein: Verbindungen zur Hamas

Die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus stand im Mittelpunkt eines Arbeitsfrühstücks, an dem Minister aus Frankreich, Belgien, Schweden, Spanien und Österreich teilnahmen. Bei diesem Treffen tauschten sie sich über die aktuelle Lage aus und diskutierten mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus.