Ein slowenischer Lüftungsspezialist richtet seinen Blick auf Kroatien – und bringt dabei Dutzende neue Arbeitsplätze ins Spiel.
Das slowenische Unternehmen I-Vent erwägt die Errichtung eines Produktionsstandorts in Kroatien. Im Zuge dieser Überlegungen sollen rund 50 Stellen im Produktionsbereich entstehen. Um die Grundlage für eine fundierte Entscheidung zu schaffen, hat das Unternehmen angekündigt, potenzielle Standorte sowie die allgemeinen Investitionsbedingungen im Land systematisch zu untersuchen.
Förderung im Fokus
In die Bewertung fließen mehrere Faktoren ein: die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Kroatiens, das vorhandene Investitionspotenzial sowie staatliche Förder- und Finanzierungsinstrumente. Ausdrücklich genannt werden dabei die Programme der staatlichen Agentur HAMAG-BICRO sowie jene der Kroatischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung HBOR.
Geschäftsführer Milan Kuster betonte, dass dezentrale Lüftungssysteme in Slowenien bereits fest im Markt verankert seien und das Konzept auch in Kroatien auf positive Resonanz gestoßen sei. I-Vent gehört zur international aufgestellten Unternehmensgruppe Volution und strebt an, sich als führender Anbieter im kroatischen Lüftungsmarkt zu etablieren.
Standortentscheidung offen
Eine konkrete Entscheidung über den Standort steht noch aus. Der geplante Betrieb würde rund 50 Beschäftigte im Produktionsbereich umfassen – Positionen in Führung und Verwaltung nicht eingerechnet.
Ob und wo das Werk letztlich realisiert wird, soll die angekündigte Investitionsanalyse klären.