So krempelt Rendi-Wagner die SPÖ um

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So krempelt Rendi-Wagner die SPÖ um

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Rendi-Wagner-SPÖ
(FOTO: Facebook-Screenshot)

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Gestern Abend gab Pamela Rendi-Wagner ihre erste Pressekonferenz als designierte SPÖ-Chefin und skizzierte ihre Vorstellungen hinsichtlich der Zukunft der Partei.

„Mehr Mut zu einfachen und verständlichen Antworten“, dies wünscht Rendi-Wagner von der SPÖ in Zukunft. Ein erster Widerstand war auch bereits vor Rendi-Wagners erstem Auftritt als neue SPÖ-Chefin zu spüren und hören.

Dass es derzeit zu großen Veränderungen innerhalb der Partei kommen wird, zeigt auch die Tatsache, dass der bisherige geschäftsführende Klubobmann Andreas Schieder kurz vor der Pressekonferenz zurückgetreten ist.

Alles spricht auch dafür, dass Bundesgeschäftsführer Max Lercher durch einen engen Vertrauten Rendi-Vagners, Thomas Drozda ersetzt werden wird. Die neu Parteichefin begründete den Wechsel in der Bundesgeschäftsführung damit, dass sie ein Team aufbauen habe wollen, dass sie gut kenne und dem sie vertraue.

Inhaltliche Neuerung
Das Ziel Rendi-Wagners ist es, die SPÖ als moderne, progressive, weltoffene Partei zu positionieren, die sich nicht über ihre politischen Gegner definiere. Die Sozialdemokratie stehe für sie für soziale Gerechtigkeit, Wärme und einen Leistungsbegriff.

Kurz stellte die designierte SPÖ-Chefin auch die zentralen Themen vor, auf welchen sie einen ganz besonderen Fokus legen möchte. Dazu gehören Bildung, leistbares Wohnen und Soziales sowie Gesundheit. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie seien „unverhandelbare Werte“.

Keine Fragen erlaubt
Auch wenn mit Sicherheit viele der Journalisten Fragen zu ihren Zielen als neue Obfrau und dem Personalwechsel hatten, so durfte man diese nicht stellten, da bei der Antrittspressekonferenz keine Fragen erlaubt waren.

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