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TENNIS

Star-Trainer über ‚Nole‘: „Wollte ihn nicht trainieren, weil er Serbe war“

Star-Trainer über ‚Nole‘: „Wollte ihn nicht trainieren, weil er Serbe war“
(FOTO: Facebook/Novak Djokovic)
2 Min. Lesezeit |

Novak Đoković wurde mit dem Gewinn des Masters 1000 in Paris zum absoluten Rekordhalter der Tenniswelt. Am Anfang seiner Karriere musste ‚Nole‘ jedoch auch mit Ablehnungen zurechtkommen.

Riccardo Piatti hat in seiner Karriere mit einigen der besten Tennisspieler der ATP-Tour zusammengearbeitet. Von Richard Gasquet und Miloš Raonić bis hin zu Ivan Ljubičić. In Novaks jungen Jahren, war auch er ein Schützling des italienischen Trainers.

„Als wir zusammengearbeitet haben, wusste ich immer, dass er die Nummer eins der Welt werden würde, wie Roger Federer und Rafael Nadal werden würde. Er hatte diese Entschlossenheit und den Wunsch, der Beste zu werden. Und er hat hart gearbeitet“, sagte Piatti. Der Italiener trainierte den 20-fachen Grand-Slam-Sieger in den Jahren 2004 und 2005.

In einem Interview mit Il Corriere della Sera erklärte Piatti die Gründe, die ihn dazu veranlassten, die Zusammenarbeit mit dem Grand-Slam-Champ zu beenden. „Wir haben eineinhalb Jahre zusammengearbeitet. Dann trennten wir uns, ich konnte ihm nicht die ganze Zeit folgen. Sein Vater verlangte von mir absolute Hingabe, aber ich bin meinen anderen Kindern treu geblieben und konnte mich nicht trennen. Außerdem gab es ein Problem. Ljubičić ist ein Kroate, der ursprünglich aus Bosnien stammt, Novak ist ein Serbe. Der Krieg auf dem Balkan war gerade zu Ende und manche Dinge waren in diesen beiden Ländern noch schwierig. Es war richtig, ihn gehen zu lassen“, so Piatti.

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KO KOSMO-Redaktion
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