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Starbucks sagt Nein zu Kroatien

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(FOTO: iStockphoto)

Die Gerüchte, die vergangene Woche in den kroatischen Medien kursierten, wurden nun offiziell vonseiten des internationalen Kaffeegiganten bestätigt.

Starbucks wird in näherer Zukunft weder eine Filiale in Zagreb, noch stünden andere Orte in Kroatien zur Debatte. Für viele Einheimische ist dies eine gute Nachricht, da das beliebte Heißgetränk und die dazugehörige Kaffeehauskultur, sowie deren soziale Komponente in Kroatien für sehr wichtig angesehen werden.

Voriges Jahr fragte, nachdem der erste Starbucks in Italien eröffnete, fragte „Time Out“ bei Starbucks an, weshalb es keine Filialen im Nachbarland Kroatien gebe. Seither haben viele kroatische Medien dieses Thema aufgegriffen. Lange hielt sich das internationale Unternehmen bedeckt, um vor wenigen Tagen eine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema zu veröffentlichen:

„Derzeit gibt es keine Pläne, einen Starbucks in Kroatien zu eröffnen“, war aus dem Starbucks-Büro für Europa, den Mittleren Osten und Afrika zu hören und bestätigte gegenüber „Dnevnik.hr“ die vorherrschenden Gerüchte.

Wer sagt zu wem Nein?
Innerhalb Kroatiens wird derzeit diskutiert, ob die negative Berichterstattung in den vergangenen Wochen der Grund dafür sein könnte, dass Starbucks alle Pläne für das Adrialand vom Tisch warf.

Immerhin verfügt der Kaffeegigant über 30.000 Filialen in über 70 Länder weltweit. In den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens gibt es bis dato jedoch keinen einzigen Starbucks.