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Studie: Fast 5 Millionen Österreicher spielen Videogames

Beim Spielverhalten herrscht fast Gleichstand bei Männern und Frauen. 53 Prozent der Gamer sind männlich, 47 Prozent weiblich. (Foto: iStock)

Eine Studie des ÖVUS belegt, dass 4,9 Millionen Österreicher Videogames spielen. Die beliebteste Gaming-Plattformen seien das Smartphone, PC und Konsolen.

Laut der Studie des Österreichischen Verbands für Unterhaltungssoftware (ÖVUS), die beim Marktforscher GfK in Auftrag gegeben wurde, legt neue Zahlen über das Spielverhalten der Österreicher vor. Insgesamt würden sich 4,9 Millionen Österreicher mit Videospielen ihre Zeit vertreiben. Das seien mehr als zwei Drittel (68 Prozent) in der untersuchten Zielgruppe (Personen in Internethaushalten) und über die Hälfte der Gesamtbevölkerung.

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Sie wirken sich negativ auf den sozialen Umgang aus, sie machen gewalttätig, sie sind schlecht für die Augen … Computerspiele haben bekanntlich einen sehr schlechten Ruf. Doch viele wissenschaftliche Studien besagen auch das Gegenteil. Was ist nun eigentlich wahr und was nicht.

 

Smartphone auf Platz 1

Zum Spielen wird am häufigsten das Smartphone genutzt. Rund 3,5 Gamer nehmen dazu ihr Handy in die Hand. PCs mit 2,3 Millionen und Konsolen mit 2,2 Millionen Gamern folgen auf den Plätzen zwei und drei, werden von ihren Fans aber umso intensiver genutzt. Die durchschnittliche wöchentliche Spielzeit beträgt am PC über 6 Stunden, auf Konsole knapp unter 6 Stunden. Auf dem Smartphone wird im Schnitt „nur“ 4,7 Stunden pro Woche gespielt.

 

Wie lange wird gespielt? (Foto: ÖVUS)

„Das Durchschnittsalter von Gamern in Österreich beträgt 35 Jahre. 53 Prozent der Gamer sind männlich, 47 Prozent weiblich. Beim Vergleich der Geschlechter zeigt sich, dass Männer häufiger spielen. Sie kommen im Durchschnitt auf 12 Spielstunden pro Woche, Frauen auf 8,3 Wochenstunden“, heißt es in der Studie. Des Weiteren unterscheiden sich Männer und Frauen bei der Nutzung der Plattformen. Während Smartphone und Tablet von beiden Geschlechtern gleich stark verwendet werden, sind für Männer PCs und Konsolen die wichtigsten Plattformen. 62 Prozent der PC-Gamer und 67 Prozent der Konsolengamer sind männlich.

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Wir alle kennen sie … die Gamer, die Videospieler … diese Teenager oder jungen Erwachsene, die faul und ohne Motivation, ihr Leben sinnvoll zu gestalten, all ihre Zeit mit spielen verplempern. .

 

Vorurteile: Der typische Gamer kein männlicher Teenager

„Österreich wurde von statistischer Seite bisher als Anhang des deutschen Spielemarktes gesehen. Nicht zuletzt deshalb war es dem Österreichischen Verband für Unterhaltungssoftware ein Anliegen, erstmals eine detaillierte Österreich-spezifische Studie erstellen zu lassen“, erläutert ÖVUS-Präsident Dr. Niki Laber. „Ihr Ergebnis widerlegt gängige Vorurteile. Der typische Gamer ist kein männlicher Teenager. Digitale Unterhaltung ist für mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher eine beliebte Freizeitbeschäftigung, für Frauen und Männer gleichermaßen. Ich hoffe, dass unsere Studie dazu beiträgt, das althergebrachte Schubladendenken zum Thema digitale Unterhaltung in eine breite Akzeptanz umzuwandeln“, so Laber weiter.