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Studien bewiesen: Raucher bekommen seltener Corona! Das ist der Grund

(FOTO: iStockphoto)

Seit Ausbruch der Pandemie haben mehrere Studien ergeben, dass Raucher seltener an Corona erkranken. Nun haben Forscher endlich eine Erklärung dafür gefunden.

Vergangenes Jahr sorgten mehrere Studien für enorme Aufregung: Demnach sollen sich Menschen, die rauchen, auch seltener mit Corona infizieren. Die Studien stammten etwa aus Deutschland, Frankreich und Israel. Ein Forscherteam aus Japan hat es nun endlich geschafft, eine Erklärung für diese brisanten Studienergebnisse zu finden.

Die Lösung liegt im Zigarettenrauch…
Wie eine Forschergruppe aus Hiroshima herausfand, soll der Grund dafür, dass Raucher seltener an Corona erkranken, die im Zigarettenrauch enthaltenen PAKs sein (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Diese Kohlenwasserstoffe sind eigentlich hochgiftig und zum Teil auch in Abgasen vorhanden; sie gelten als krebserregend.

Doch wieso helfen sie, eine Corona-Infektion zu verhindern? Der Grund ist, dass PAKs über ein weiteres Molekül die Bildung von sogenannten ACE-2-Rezeptoren in den körpereigenen Zellen unterdrücken. Ohne diese Rezeptoren kann das Virus die menschlichen Zellen nicht mehr befallen: Aus diesem Grund erkranken Raucher seltener an Corona.

Forschung Basis für Medikament
Mithilfe dieser Erkenntnis wollen Forscher nun einen weiteren Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie erreichen. Auf Basis der Ergebnisse soll ein Medikament entwickelt werden, mit welchem die Virusverbreitung verhindert werden soll – allerdings ohne die Schadstoffe, die in einer Zigarette enthalten sind.

Quellen und Links: