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Naturereignis

Südbosnien wackelt: Bewohner berichten von spürbarem Erdbeben

Südbosnien wackelt: Bewohner berichten von spürbarem Erdbeben
(FOTO: Screenshot / X)
2 Min. Lesezeit |

Die Erde bebte nur wenige Sekunden, doch der Schreck saß tief: Ein seismisches Ereignis mit Stärke 3,2 ließ die Herzegowina erzittern.

Ein Erdbeben mit einer Stärke von 3,2 hat weite Teile der Herzegowina erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) registrierte die Erschütterung in einer Tiefe von zehn Kilometern. In zahlreichen Städten wie Mostar, Široki Brijeg, Ljubuški, Čitluk, Grude, Posušje, Čapljina und Jablanica war das Beben deutlich wahrnehmbar. Auch jenseits der Grenze in Kroatien wurden die Erdstöße bemerkt.

Kurze Erschütterung

Augenzeugenberichten zufolge dauerte das Naturereignis nur etwa drei bis vier Sekunden, hinterließ jedoch bei vielen Bewohnern einen nachhaltigen Eindruck. „Es war ziemlich deutlich zu spüren“, schilderte ein Betroffener seine Erfahrung. Besonders intensiv wurden die Erschütterungen in Široki Brijeg wahrgenommen, wo dem Hauptbeben zwei schwächere Nachbeben folgten.

Ein weiterer Anwohner teilte auf der EMSC-Webseite seine Erleichterung mit: „Zum Glück dauerte es nicht lange.“ Erdbeben dieser Größenordnung verursachen in der Regel keine materiellen Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur.

Dennoch lösen solche plötzlichen Erschütterungen bei der Bevölkerung oft Verunsicherung aus.

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KO KOSMO-Redaktion
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