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GROSSES PROBLEM

Supermärkten geht Personal aus – Das sind die Folgen

Supermärkten geht Personal aus – Das sind die Folgen
Symbolbild (FOTO: iStock/Pixfly)
2 Min. Lesezeit |

Der Personalmangel macht sich in vielen Branchen bemerkbar, nun fehlen Arbeitskräfte auch in den Supermärkten. Der Lebensmittelhandel hat mit akutem Personalmangel zu kämpfen, was einerseits eine Folge der Pandemie ist, andererseits auf die hohen Erwartungen junger Arbeitnehmer zurückzuführen ist.

Der Personalmangel wird zu einem immer größeren Problem für den heimischen Lebensmittelhandel. Aktuell gibt es einen Personalmangel in vielen Bereichen, aber die niemand weiß wirklich warum: „Wenn ich eine Erklärung hätte, wäre es auch leichter, das zu verstehen“, so Hans Peter-Kurzmann, der seit 1996 im Lebensmittelhandel tätig ist und noch nie eine ähnliche Situation wie jetzt gesehen hat, berichtet ORF.at.

Der Personalmangel betrifft nicht nur Kleinunternehmen, sondern die ganze Lebensmittelbranche, so auch den Supermarktriesen Spar: „Einerseits hat Corona gewisse Veränderungen gebracht. Es sind Menschen aus dem österreichischen Arbeitsmarkt abgewandert. Andererseits ist das Sommerloch auch ein Thema, wo vielleicht eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt nicht gewünscht ist. Wir hoffen, dass es im Herbst ein bisschen besser wird, aber große Erleichterung erwarte ich mir nicht“, wird Christoph Holzer, Geschäftsführer von Spar in der Steiermark, vom ORF zitiert.

In der Steiermark und im Südburgenland sucht Spar mehr als 100 Vollzeitmitarbeiter. Viele Mitarbeiter stehen kurz vor der Pension, viele ausländische Arbeitskräfte haben während der Coronapandemie das Land wieder verlassen, es gibt wenig Nachwuchs. „Ein großer Nachteil ist, dass die Jugend nur noch 20 Stunden arbeiten möchte. Das wird in Zukunft sicher ein Problem“, erklärte dazu Sigrid Maria Spath, Obfrau der Sparte Lebensmittelhandel in der Steiermark.

Rezeptvorschläge zur Behebung des Arbeitskräftemangels im Lebensmittelhandel sind dringend erforderlich. „Wenn ich die hätte, würden wir jetzt kein Interview machen“, sagt Kurzmann.

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KO KOSMO-Redaktion
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