Start NEWS PANORAMA Tausende Horror-Videos: Folter & Vergewaltigung in Putins Gefängnissen schocken Land
MENSCHENRECHTSVERLETZUNG

Tausende Horror-Videos: Folter & Vergewaltigung in Putins Gefängnissen schocken Land

(FOTO: Gulagu.net)

Einer NGO wurden „Tausende“ Videos und Fotos zugespielt, die zeigen, wie Häftlinge in mehreren Gefängnissen in Russland von Wärtern auf grausamste Art und Weise misshandelt, vergewaltigt, gefoltert und erniedrigt werden.

„Dies ist ein beispielloses Leck, das Schockwellen durch das ganze Land senden wird. Insgesamt haben wir über 40 Gigabyte an Dateien, die weit verbreitete Folterungen zeigen“, sagte Vladimir Osechkin, der Gründer der Gulagu.net-Rechtegruppe, die Missbräuche im russischen Gefängnissystem dokumentiert, der Moscow Times in einem Interview.

Auf den Videos sind u.a. brutale Vergewaltigungen der (männlichen) Häftlinge aufgezeichnet. Die wehrlosen Männer werden mit großen Gegenständen vergewaltigt, gezwungen andere Insassen ebenso zu vergewaltigen, sexuell erniedrigt und immer wieder mit unglaublicher Wucht geschlagen. Durch Erpressung wurden die Häftlinge gezwungen, ebenso zu Tätern zu werden.

Die Zahl der Opfer wird bei ca. 200 Männern geschätzt. Am Mittwoch veröffentlichte Gulagu.net auf seinem Youtube-Kanal neues Filmmaterial, das Berichten zufolge zeigt, wie Gefangene geschlagen und gefoltert werden. Gulagu.net sagte, das Filmmaterial sei im Gefängniskrankenhaus in Saratow und in Gefängnissen in den Regionen Belgorod und Kamtschatka aufgenommen worden.

Erste Ermittlungen
Später am Mittwoch gab der Bundesgefängnisdienst (FSIN) bekannt, dass er den Leiter des Gefängnisdienstes von Saratow zusammen mit drei regionalen Mitarbeitern und dem Chefarzt des Gefängnisses entlassen hatte. Außerdem meldeten russische Behörden, sie hätten eine Reihe strafrechtlicher Ermittlungen wegen mutmaßlicher Folter und sexueller Übergriffe in einem Gefängnis in der Region Saratow eingeleitet.

Oschenkin ist seit der Veröffentlichung aus dem Land geflohen. „Wir planen, in den kommenden Wochen schrittweise Stapel der Videos zu veröffentlichen, da die Quelle außerhalb der Reichweite der russischen Behörden liegt“, sagte Osechkin. Laut einem aktuellen Bericht des Europarats gehört Russland neben der Türkei zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an Inhaftierten in Europa. Menschenrechtsgruppen haben Russlands „systematische“ Folter seiner Insassen wiederholt kritisiert.

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