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Nachruf

Todesursache enthüllt: Daran starb „Jurassic Park“-Legende Sam Neill

Todesursache enthüllt: Daran starb „Jurassic Park“-Legende Sam Neill
Foto: epa/DAN HIMBRECHTS
3 Min. Lesezeit |

Er besiegte den Krebs – und verlor dennoch. Sam Neill ist tot. Die Filmwelt trauert um eine ihrer unverwechselbarsten Stimmen.

Sir Sam Neill, der neuseeländisch-irische Schauspieler, den Generationen von Kinogängern als Paläontologe Dr. Alan Grant aus „Jurassic Park“ in Erinnerung behalten werden, ist tot. Er starb am Montag, dem 13. Juli, im privaten St. Vincent’s Hospital in Sydney. Wie seine Vertreter nun offiziell mitteilten, war eine schwere Lungenentzündung die Todesursache – nicht, wie manche befürchtet hatten, seine frühere Krebserkrankung. In seinen letzten Stunden war Neill von seinen engsten Angehörigen umgeben.

Dabei hatte er den Kampf gegen den Krebs gewonnen. In den vergangenen Jahren war bei Neill ein angioimmunoblastisches T-Zell-Lymphom diagnostiziert worden – eine seltene, aggressive Blutkrebsform. Im Rahmen einer klinischen Studie erhielt er ein experimentelles Medikament, das schließlich zu einer vollständigen Remission führte. Noch Anfang dieses Jahres hatte er öffentlich bekannt gegeben, als geheilt zu gelten. Zum Zeitpunkt seines Todes war er krebsfrei.

Welle der Anteilnahme

Die Nachricht von seinem Ableben löste rasch eine Welle der Anteilnahme aus. Regisseur Steven Spielberg, der Neill einst für die Rolle des Dr. Alan Grant verpflichtet hatte, meldete sich mit bewegenden Worten zu Wort: „Ich liebte es, alle Filme der ‚Jurassic Park‘-Reihe mit ihm zu drehen. Gemeinsam mit Laura Dern und Jeff Goldblum werden wir für immer eine ‚Jurassic Park‘-Familie bleiben – und Sam werden weder wir noch Millionen seiner Fans auf der ganzen Welt jemals vergessen.“

Auch Neuseelands Premierminister Christopher Luxon würdigte den Verstorbenen als „einen der Größten“ seines Fachs. Neill habe über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg dazu beigetragen, der neuseeländischen Filmindustrie internationales Ansehen zu verschaffen. Sein Werk reicht weit über die „Jurassic Park“-Reihe hinaus: Ob das oscargekrönte Drama „Das Piano“, die britische Erfolgsserie „Peaky Blinders“ oder der neuseeländische Publikumsliebling „Hunt for the Wilderpeople“ – Neill hinterließ in jedem Genre seinen unverwechselbaren Abdruck. Abseits der großen Leinwand war er zuletzt auch in den sozialen Medien präsent, wo er charmant und humorvoll Einblicke in das Leben auf seinem Bio-Weingut in Neuseeland gewährte.

Beisetzung im Stillen

Die Familie hat darum gebeten, ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu wahren. Die Beisetzung wird im engsten Kreis stattfinden. „Ich möchte allen, die Sam wirklich nahestanden, danken, dass sie seine Privatsphäre respektieren – ebenso wie jene seiner Liebsten, die sie in diesem außerordentlich schweren Moment brauchen und verdienen“, erklärte sein Vertreter.

Anstelle von Blumen oder Beileidsbekundungen bat die Familie darum, jene Organisationen zu unterstützen, die Neill selbst besonders am Herzen lagen: die Dunstan Hospital Foundation, die Snowdome Foundation, den NZ Nature Fund sowie Sustainable Tarras.

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KO KOSMO-Redaktion
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