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Schock

Schwere Diagnose, klare Ansage: Finanzminister Marterbauer an Krebs erkrankt

Schwere Diagnose, klare Ansage: Finanzminister Marterbauer an Krebs erkrankt
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Ein amtierender Minister, eine schwere Diagnose – und die Entscheidung, trotzdem weiterzumachen. Markus Marterbauer geht an die Öffentlichkeit.

Finanzminister Markus Marterbauer hat am Montag öffentlich gemacht, dass bei ihm eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde. Der 61-jährige Oberösterreicher kündigte gleichzeitig an, sein Amt weiterhin auszuüben. „In Österreich leben deutlich über 400.000 Menschen mit einer Krebsdiagnose. Seit Kurzem bin ich einer davon“, erklärte der Minister. Marterbauer wurde am 3. März 2025 zum Bundesminister für Finanzen ernannt und ist seitdem Mitglied der Bundesregierung Stocker, einer Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS.

Bei der festgestellten Erkrankung handelt es sich um ein Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) – einen bösartigen Tumor des lymphatischen Systems. Charakteristisch für diese Erkrankung ist eine unkontrollierte Vermehrung und Entartung weißer Blutkörperchen. Klinisch äußert sich ein Lymphom oft durch geschwollene Lymphknoten, kann aber auch mit allgemeinen Beschwerden wie Fieber, starkem Nachtschweiß oder Gewichtsverlust einhergehen.

Marterbauer verwies darauf, dass diese Erkrankung dank intensiver Forschungsarbeit und der Leistungsfähigkeit des österreichischen Gesundheitssystems gute Heilungsaussichten biete. Entscheidend sei, dass er „unmittelbar eine entsprechende Therapie“ beginne. Die Behandlung werde noch am selben Tag im AKH Wien aufgenommen.

Amt trotz Therapie

Die Therapiephase ist auf einen Zeitraum von drei Monaten ausgelegt. Seine Funktion als Finanzminister werde er in dieser Zeit dennoch „voll nachkommen“, betonte Marterbauer. „Die Therapieeinheiten werden zusätzliche Termine in meinem dienstlichen Kalender sein und deshalb bisweilen zur Verschiebung des einen oder anderen Termins führen“, erklärte der Minister.

Die Diagnose bedeute für sein persönliches Umfeld eine erhebliche Belastung: Sie sei „eine emotionale Belastung für meine Familie, meine Freundinnen und Freunde, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Marterbauer. Zugleich betonte der SPÖ-Politiker, sich bei seinem behandelnden Arzt und dessen Team „hervorragend aufgehoben und betreut“ zu fühlen.

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KO KOSMO-Redaktion
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