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WIEN-HANDELSKAI

Todesvirus sorgt für Massensterben der Kaninchen am Donauufer

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(FOTO: zVg)

Ein tödliches Virus aus dem Ausland sorgt bei den süßen Kaninchen vom Handelskai für massenhaftes Sterben.

Seit den 1990er Jahren nisteten sich einige Kaninchen an das Donauufer beim Handelskai. Die früheren Haustiere siedelten in die Wildnis um und gründeten ein Netzwerk samt unterirdischer Bauten. Doch seit ihrer Zeit am Kai plagt die Tiere ein tödliches Virus.

Die Rede ist von der „Chinaseuche“ die vor Jahrhunderten in dem Land entdeckt wurde und sich den Weg nach Wien verschaffte. Das nur für die Nager gefährliche RHD1-Virus greift alle sechs bis sieben Jahre an und dezimiert die Kaninchenpopulation radikal.

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Täglich werden von der MA 49 die Tierkadaver eingesammelt, denn die Sterberate sei nun auf ihrem Höhepunkt. Warum die Krankheit nur alle paar Jahre angreift ist den Wissenschaftlern ein Rätsel.

Die Tiere sollen aus allen Körperöffnungen bluten und schlussendlich sterben. Doch trotz des grausamen Verlaufs tröstet die MA 49, dass in einigen Tagen die Todeswelle erneut abflaut und das massenhafte Sterben aufhört. Ein Heilmittel oder eine Vorbeugung gegen die Krankheit soll es nicht geben.

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