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Eskalation

Tödliche Eskalation: Patient stürmt mit Schere auf Ärzte – Polizei drückt ab

Tödliche Eskalation: Patient stürmt mit Schere auf Ärzte – Polizei drückt ab
(Bild.de: quelle)
2 Min. Lesezeit |

Ein 33-jähriger Patient wurde in der Uniklinik Gießen (Hessen) von Polizeibeamten tödlich niedergestreckt, nachdem er mit einer Schere auf das Krankenhauspersonal und später auf die Einsatzkräfte losgegangen war.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag, als Mitarbeiter der Klinik den Notruf wählten, weil der Mann sie mit einer Schere bedroht hatte.

Bei ihrem Eintreffen trafen die Polizisten auf einen Mann in einem psychischen Ausnahmezustand, wie die Staatsanwaltschaft Gießen und das Hessische Landeskriminalamt in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten: „Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Patienten, welcher sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, feststellen.“

Tödlicher Einsatz

Der Versuch, die Lage zu entschärfen, endete tragisch. Der Patient ging mit der Schere auf die Beamten los, woraufhin ein Polizist seine Dienstwaffe einsetzte. „Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen griff der 33-Jährige die Einsatzkräfte mit einer Schere an, weshalb es in der Folge zum tödlichen Schusswaffengebrauch durch die Polizei kam.“ Wie viele Projektile abgefeuert wurden, ist noch Gegenstand der Untersuchungen.

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Laufende Ermittlungen

Die Behörden arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls. Aktuell werden Zeugenaussagen gesammelt und Spuren am Tatort ausgewertet. Der Schusswaffenerkennungsdienst untersucht den Vorfall, während die Staatsanwaltschaft bereits die Obduktion des Leichnams angeordnet hat. Zu welcher Abteilung der Klinik der Patient gehörte, wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Der Zwischenfall reiht sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung: „In Krankenhäusern wird immer mehr geprügelt, gepöbelt und randaliert – Tendenz steigend.“ Die genauen Umstände des Polizeieinsatzes werden derzeit untersucht.

Die Staatsanwaltschaft hat weitere Informationen für Anfang der kommenden Woche angekündigt.