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Tragödie

Tödliches Drama in der Steiermark: Schuss trifft Jäger beim Wildschweintransport

Tödliches Drama in der Steiermark: Schuss trifft Jäger beim Wildschweintransport
(istockphoto: Gewehr)
2 Min. Lesezeit |

Ein Moment der Unachtsamkeit verwandelte die erfolgreiche Wildschweinjagd in der Steiermark in eine Tragödie. Für einen 42-jährigen Waidmann kam jede Hilfe zu spät.

Bei einer Wildschweinjagd in der Steiermark kam es am Sonntag zu einem tödlichen Zwischenfall. Ein 42-jähriger Jäger verlor sein Leben, als sich aus einem Gewehr ein Schuss löste. Der Vorfall ereignete sich im Waldgebiet nahe Gabersdorf im Bezirk Leibnitz.

Drei Waidmänner im Alter von 36, 42 und 57 Jahren waren gemeinsam auf der Jagd, als es gegen 18.50 Uhr zur Tragödie kam. Nach erfolgreicher Erlegung eines Wildschweins wollten die Männer ihre Beute in ein Fahrzeug verladen. Der 57-jährige Jagdteilnehmer hatte sein Gewehr vorübergehend seinem 36-jährigen Begleiter übergeben.

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Tödlicher Schuss

Nach dem Verladen des erlegten Tieres sollte die Waffe wieder an ihren Besitzer zurückgehen. In diesem Moment löste sich aus bisher ungeklärten Gründen ein Schuss. Das Projektil traf den 42-jährigen Jäger am Kopf.

Die Begleiter alarmierten sofort den Rettungsdienst, doch alle Hilfsmaßnahmen kamen zu spät. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Für die beiden anderen Jäger sowie die Angehörigen des Verstorbenen wurde das Kriseninterventionsteam hinzugezogen.

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Laufende Ermittlungen

Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete sowohl eine Obduktion als auch ein waffentechnisches Gutachten an.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es laut Polizei keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat.

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KO KOSMO-Redaktion
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