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Schusswechsel

Drohte mit Sprengung: 46-Jähriger nach Schusswechsel mit Beamten tot

Drohte mit Sprengung: 46-Jähriger nach Schusswechsel mit Beamten tot
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Nach bedrohlichen Nachrichten und stundenlangen Verhandlungen eskalierte ein Polizeieinsatz in der Steiermark. Ein bewaffneter Mann starb nach einem Schusswechsel mit Spezialkräften.

In der Nacht kam es zu einem dramatischen Polizeieinsatz in Hönigtal (Steiermark), der tödlich endete. Familienangehörige hatten die Behörden alarmiert, nachdem ein 46-jähriger Mann sie mit bedrohlichen Nachrichten und Bildern von Schusswaffen kontaktiert hatte. Daraufhin rückten Polizeikräfte gemeinsam mit Spezialeinheiten der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) zum Wohnhaus des allein lebenden Mannes aus. Die Einsatzkräfte mussten aufgrund der vorliegenden Informationen von einer akuten psychischen Krise des 46-Jährigen ausgehen.

Die Polizei versuchte wiederholt, mit dem Mann zu kommunizieren. Dieser reagierte jedoch ablehnend und drohte mit der Sprengung des Gebäudes. Anschließend verschanzte er sich mit einer Langwaffe im Inneren des Hauses.

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Verstärkung angefordert

Die Situation erforderte zusätzliche Verstärkung durch Sprengstoffspürhunde, das Einsatzkommando Cobra sowie Verhandlungsexperten. Trotz stundenlanger Gespräche gelang es nicht, den Mann zur Aufgabe zu bewegen.

Bei einem koordinierten Zugriff der Spezialkräfte eröffnete der 46-Jährige vermutlich das Feuer auf die Beamten. Im folgenden Schusswechsel wurde der Mann von Polizeikugeln getroffen. Trotz sofortiger Versorgung durch bereits vor Ort befindliche Rettungskräfte und einen Notarzt verstarb der Mann noch an der Einsatzstelle.

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Laufende Ermittlungen

Keiner der beteiligten Polizeibeamten erlitt Verletzungen. Die Aufklärung des genauen Ablaufs dauert an.

Seit den frühen Morgenstunden untersuchen Kriminalbeamte, Spezialisten der Spurensicherung und Vertreter der Staatsanwaltschaft den Tatort. Forensische Sachverständige wurden ebenfalls hinzugezogen. Parallel dazu hat die Ermittlungsstelle des Innenministeriums (EBM) die Untersuchung zum polizeilichen Schusswaffeneinsatz aufgenommen.

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KO KOSMO-Redaktion
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